RehaClinic-Gruppe konnte Gewinn steigern

Dazu trug unter anderem ein Zuwachs bei den zusatzversicherten Patienten bei. Die Reha-Gruppe aus Bad Zurzach schuf letztes Jahr rund 50 neue Stellen.

, 3. Juni 2016, 10:56
image
  • reha
  • rehaclinic
  • kanton aargau
  • spital
  • jahresabschluss 2015
Der Gewinn stieg um 0,9 Millionen auf 5,05 Millionen Franken. Die Zahl der Pflegetage nahm um circa 8'000 zu, sie erreichte 134'000. Die Bettenbelegung lag bei 93,8 Prozent. Und die Anzahl der ambulanten Fälle stieg von 8'210 im Jahr 2014 auf 9’483 im abgelaufenen Jahr.
Dies einige wichtige Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung 2015 der RehaClinic-Gruppe. Nach einem Betriebsertrag (Umsatz) von 109,6 Millionen Franken ergab sich ein EBIT von 4,4 Millionen (was einer Marge von 4,1 Prozent entspricht). Hinzu kamen Finanzerfolge und Fondsgewinne, womit schliesslich die erwähnten 5,05 Millionen Reingewinn erreicht wurden.
Im Schnitt bot das Reha-Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Zurzach 582 Stellen, verteilt auf 804 Personen. Davon waren 44 Ärztestellen, 167 Jobs entfielen auf die Pflege und 180 waren im medizinisch-technischen Bereich.
Im Jahr zuvor hatte die RehaClinic-Gruppe noch 535 Stellen angeboten – und 752 Personen beschäftigt.

Mehr Patienten aus dem Aargau

Zu den wichtigsten Entwicklungen im 2015 gehören die Einführung der neuen Angebote kardiovaskuläre Rehabilitation, Reha Privée, Mobile Rehabilitation und die Frührehabilitation am Standort Kilchberg.
RehaClinic AG: Zum Geschäftsbericht 2015Zur Medienmitteilung
In der Mitteilung zum Jahresergebnis 2015 erwähnt die Leitung der RehaClinic AG insbesondere den deutlichen Zuwachs von Patienten aus dem Aargau: Im stationären Bereich stieg die Zahl der Patienten um rund 22 Prozent, im nicht-stationären Bereich um fast 30 Prozent. Die Unternehmensgruppe führt dies im Wesentlichen auf die neuen Angebote zurück: Dank Reha Privée, einer Klinikeinheit im 4-Sterne Park-Hotel in Bad Zurzach, erhöhte sich die Zahl der zusatzversicherten Patienten deutlich. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Das Genfer Unispital will näher zur Bevölkerung

Die Hôpitaux universitaires de Genève setzen sich ein neues Ziel: einen direkten Draht zur Kultur und zu den Leuten.

image

Diese Zürcher Klinik gleicht die Teuerung grosszügig aus

Die Mitarbeitenden der Klinik Lengg in Zürich erhalten ab nächstem Jahr über vier Prozent mehr Lohn.

image

Kantonsspital Aarau entlässt Pflege-Leiter

Roland Vonmoos muss seinen Posten beim Kantonsspital Aarau räumen. Die Vorwürfe gegen den Leiter Pflege Anästhesie sind unklar.

image

Das sind die neuen Spitalräte der Zürcher Spitäler

In den Spitalräten des Zürcher Unispitals, des Kantonsspitals Winterthur und der Psychiatrie IPW wurde je ein neues Mitglied gewählt.

image

Diese Spitäler schafften es aufs Podium

And the winners are.... Unispital Zürich, Schulthess Klinik, Waadtländer Uniklinik und die Berner Klinik Montana.

image

Freiburger Spital muss Operationen verschieben

Das Freiburger Spital HFR sieht keine andere Lösung mehr: Weil alle Betten ausgelastet sind, verschiebt es nicht dringende Eingriffe.

Vom gleichen Autor

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.

image

Wer will bei den Helios-Kliniken einsteigen?

Der deutsche Healthcare-Konzern Fresenius sucht offenbar Interessenten für den Privatspital-Riesen Helios.

image

Deutschland: Investment-Firmen schlucken hunderte Arztpraxen

Medizin wird zur Spielwiese für internationale Fonds-Gesellschaften. Ärzte fürchten, dass sie zu Zulieferern degradiert werden.