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Kosten im Gesundheitswesen: Mehr Markt oder mehr Regulierung?

Ein Ende der Kostenproblematik im Schweizer Gesundheitswesen ist nicht in Sicht. Braucht es noch mehr Markt oder eher noch mehr Regulierung, um die Effizienz zu steigern und die Kosten in den Griff zu bekommen? Der «Berner Dialog Medizin und Gesellschaft» veranstaltet dazu ein Forum.

, 30. Januar 2018, 13:34
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  • politik
  • gesundheitskosten
  • wirtschaft
Das KVG (Krankenversicherungsgesetz) nutzt einerseits marktwirtschaftliche Prinzipien, andererseits aber auch klassische Instrumente der staatlichen Regulierung. Doch wovon braucht es mehr, um effizierter und kostensparender zu werden: Mehr Markt oder mehr Regulierung? 
In dieser Ausgabe des «Berner Dialogs Medizin und Gesellschaft» soll beleuchtet und diskutiert werden, ob diese beiden unterschiedlichen Ansätze ergänzend wirken können oder warum nicht. 
Diese Persönlichkeiten präsentieren in Kurzvorträgen ihre jeweilige Sicht zum Spannungsfeld zwischen Markt und Regulierung: 
  • Dr. Urs Birchler, Volkswirtschaftler, ehemaliger Direktionspräsident des Inselspitals
: «Markt vs. Regulierung – Kann ein Gesundheitssystem nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktionieren?» 
  • Reto Egloff, Vorsitzender der Geschäftsleitung der KPT: «Regulierung aus Sicht der Krankenversicherungen – Fluch oder Segen?»
  • Pierre Alain Schnegg, Gesundheits- und Fürsorgedirektor, Mitglied des Regierungsrates Bern: «Steuerung und Markt im Gesundheitswesen – Sicht eines Kantonalen Gesundheitsdirektors».

Regulierung versus Markt im Gesundheitswesen – wohin führt der Slalom?

  • Findet am Montag, 19. März 2018, um 18.30– 20.00 Uhr
  • In der Aula der Universität Bern
  • Mit anschliessendem Apéro statt.
  • Die Teilnahme ist kostenlos!

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Der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Urs Brügger wird als Moderator durch den Abend führen.
Der «Berner Dialog Medizin und Gesellschaft» ist das prominente Berner Diskussionsforum, in dem halbjährlich aktuelle, gesellschaftsrelevante Fragestellungen aus dem medizinischen und gesundheitspolitischen Themenkreis debattiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, einen offenen Diskurs zwischen namhaften Akteuren aus Medizin, Politik und Wirtschaft sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen.
Initiiert wurde der «Berner Dialog Medizin und Gesellschaft» von der Schweizerischen Stiftung für Gefässmedizin; er wird inzwischen in Kooperation mit der Insula Stiftung zur Förderung der viszeralchirurgischen Forschung durchgeführt.
 
 

Anmeldung: info@dialog-medizin-gesellschaft.ch

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