Sponsored

Klinische Studie für COVID-19-Impfstoff bereits im Juli

Johnson & Johnson kommt mit der Arbeit an einem COVID-19-Impfstoff schneller voran als geplant. Bereits im Juli soll die klinische Studie beginnen.

, 16. Juni 2020 um 08:57
image
  • johnson & johnson
  • coronavirus
  • forschung
  • impfstoff
Johnson & Johnson gibt Gas im Wettlauf um einen COVID-19-Impfstoff: Ursprünglich waren erste klinische Studien am Menschen für September geplant. «Aufgrund der überzeugenden präklinischen Daten und dem Austausch mit den Zulassungsbehörden, konnten wir die klinische Entwicklung unseres rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffs weiter beschleunigen», erläutert Dr. Paul Stoffels, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung und Chief Scientific Officer von Johnson & Johnson. Das Mittel mit dem Namen Ad26.COV2-S werde ab Mitte Juli an 1045 gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren sowie an 65-Jährigen und älteren untersucht. Durchgeführt wird die Studie in den USA und in Belgien.

Mehr als 1 Milliarde Impfdosen bis 2021

Gleichzeitig sei man dran, die Bemühungen für globale Partnerschaften aufzubauen. Auch investiere man in die Impfstoffproduktionstechnologien und Herstellungskapazitäten. «Unser Ziel bleibt es, dass wir der Welt einen Impfstoff liefern und damit überall Menschen vor dieser Pandemie schützen können», so Stoffels. Johnson & Johnson hat sich dem Ziel verpflichtet, bis zum Jahr 2021 weltweit mehr als eine Milliarde Dosen zu liefern, vorausgesetzt, der Impfstoff ist sicher und wirksam.

Entwicklungs- und Produktionsstandort in Bern

In die COVID-19 Aktivitäten von Johnson & Johnson massgeblich eingebunden ist auch das Schweizer Unternehmen Janssen Vaccines in Bern-Bümpliz. Das Kompetenzzentrum für virale und bakterielle Impfstoffe und neuartige Therapien bereitet die Sterilabfüllung der finalen COVID-19-Impfstoffformulierung vor. In Bern wurde auf derselben viralen Produktionsplattform in den letzten Jahren bereits der Ebola Impfstoff hergestellt.

Über Johnson & Johnson

Johnson & Johnson wurde 1886 als Familienunternehmen in New Brunswick (USA) mit 14 Mitarbeitenden gegründet. Die Brüder Robert, James und Edward Johnson erkannten den Bedarf von Ärzten, die Hygiene in der Praxis zu verbessern und zu vereinfachen. Heute ist Johnson & Johnson das grösste und am breitesten aufgestellte Gesundheitsunternehmen der Welt . Der Konzern verfügt über mehr als 265 Betriebsgesellschaften in über 60 Ländern und beschäftigen rund 134’000 Mitarbeitende. Seit 1959 ist Johnson & Johnson in der Schweiz präsent. Heute gehören über ein Dutzend Unternehmen in diversen Kantonen zu unserer Family of Companies in der Schweiz.

  • www.jnj.ch

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Neues Prognosemodell weist auf Risiko für Opioidabhängigkeit hin

Unter der Leitung von Maria Wertli (KSB) und Ulrike Held (USZ) haben Forschende der ETH Zürich und der Helsana ein Modell zur Risikoeinschätzung einer Opioidabhängigkeit entwickelt.

image

Hirntumor-Risiko für Kinder: Entwarnung

Schuld könnten die kleinen Fallzahlen sein: Dass Kinder im Berner Seeland und im Zürcher Weinland mehr Hirntumore haben, ist wohl das Zufalls-Ergebnis einer Studie.

image

Studie: Kein Zusammenhang zwischen Covid-Impfung und plötzlichem Tod

Eine Studie widerlegt Befürchtungen, dass es eine Verbindung zwischen Covid-Impfungen und ungeklärten plötzlichen Todesfällen geben könnte.

image

Das Corona-Fazit des Epidemie-Experten

Mehr Daten und weniger Verschwörungstheorien: So die Bilanz des Epidemiologen Marcel Salathé. Er leitete das Covid-19-Forschungsprogramm.

image

Schweiz stellt Weichen für langfristiges Coronavirus-Management

Der Bund stellt seine Antwort auf die langfristigen Herausforderungen von Covid 19 vor.

image

Covid: Weniger Spitalaufenthalte durch Nasenspülung

Eine alte Heilmethode könnte das Risiko einer Sars-Cov-2-Erkrankung senken. Das legen neue Forschungsergebnisse nahe.

Vom gleichen Autor

image

Auch das Spital Muri reiht sich ein

Und schreibt einen Verlust von 1,5 Millionen Franken.

image

Viktor 2023: Ein Pflegefachmann macht Hoffnung als Politiker

Patrick Hässig war 18 Jahre Radiomoderator, dann ging er erst in die Pflege – und dann in den Nationalrat. Nun erhielt er den «Viktor» als beliebtester Gesundheitspolitiker.

image

Traditioneller Medinside Frühstücksevent

Verpassen Sie nicht unseren traditionellen Frühstücksevent 25. Oktober 2023 in Zürich. Dieses Jahr mit spannenden Themen und Referenten.