Sponsored

H.E.L.P Apherese – Hoffnung bei Long Covid

B. Braun Medical Care AG in Oerlikon bietet neu, nebst Nephrologie- und Dialysedienstleistungen, auch Heparin induzierte Extrakorporale Lipoprotein/Fibrinogen Präzipitation, kurz H.E.L.P.-Apheresebehandlungen, an. Das Verfahren zeigt auch Erfolg bei Long Covid Symptomen.

image
  • b. braun
  • long covid
  • dialyse
Seit Jahrzehnten ist das H.E.L.P Verfahren etabliert und wurde von der Firma B. Braun zur Behandlung von Lipidstoffwechselstörungen entwickelt. «In Deutschland wird das Verfahren schon seit 36 Jahren erfolgreich durchgeführt und hat sich bei der Behandlung von hohen, angeborenen Fettwerten, bei Herzinfarkten, Schlaganfällen und allgemeinen Durchblutungsstörungen etabliert», sagt Renata Linkesch, Fachärztin für Nephrologie bei B. Braun. Über die Jahre sind weitere medizinische Indikationen dazu gekommen, denen ebenfalls eine Mikrozirkulationsstörung zugrunde liegt, wie z.B. idiopathischer Hörsturz, trockene Makuladegeneration oder diabetische  Mikroangiopathien. «Durch das Verfahren können nicht nur die Fettwerte gesenkt, sondern auch die Gerinnungssituation verbessert werden. Weiter können auch Entzündungsproteine, die bei chronischen Entzündungen eine Rolle spielen, extrahiert werden», so Linkesch. B. Braun Medical Care AG in Oerlikon angeboten. Und die Nachfrage ist gross.
«Mit jeder Apharese geht es mir besser»
Christian Salzmann ist einer der ersten behandelten Patienten in der Schweiz. Seit seiner Covid Erkrankung hat er Panikattacken und Leistungseinbussen. Er sagt: «Mich hat das Verfahren von Anfang an überzeugt. Bereits nach der ersten Behandlung habe ich mich besser gefühlt, der Nebel in meinem Kopf war weg. Mit jeder Behandlung, inzwischen habe ich die 5. Apherese hinter mir, bessern sich meine Beschwerden.»
Und, wie gestaltet sich der Ablauf einer Apherese-Behandlung? «Dem Patienten wird in beide Unterarme je eine Kanüle gesteckt. Auf der einen Seite wird das Blut abgesaugt, in einer Maschine gefiltert und dann in den anderen Arm geleitet»; erklärt Dr. Linkesch. Gegen vier Stunden dauert eine Behandlung, bei der drei Liter Blut gewaschen werden. Die Anzahl an notwendigen Apheresen variieren von Patient zu Patient und sind auch abhängig vom Schweregrad der Symptomatik.
Beim H.E.L.P.-Verfahren wird im ersten Schritt das Plasma von den übrigen Blutbestandteilen getrennt. Danach werden Heparin und ein Azetatpuffer hinzugefügt, wodurch der pH-Wert des Plasmas sinkt. Hierdurch ändert sich die Oberflächenladung von LDL-C, Lp(a) und anderen Stoffen, was zu einer verstärkten Bindung an das eingesetzte Heparin führt. Nebst LDL werden so auch verschiedene Entzündungsmediatoren (CRP, Zytokine u.a.), sowie allenfalls vorhandene Virusbestandteile oder Spike Proteine herausgefiltert. Die entstehenden Präzipitate werden herausgefiltert und anschliessend aus dem Plasmakreislauf entfernt. Antikörper oder allfällige Autoantikörper werden dabei nicht entfernt. Das überschüssige Heparin wird durch Adsorption eliminiert. Durch Entfernung der Pufferlösung mittels einer Dialyse wird im Anschluss der physiologische pH-Wert wiederhergestellt. Das gereinigte Blut wird dem Patienten schliesslich am Ende der Behandlung wieder zugeführt.
Mehr zu dem Thema finden Sie hier:


Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
2 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Post-Covid: «Die Experten fordern einen nationalen Forschungsschwerpunkt»

Ende März begrüsste Carlos Quinto, Zentralvorstand der FMH, Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen an einer Post-Covid-Plattform. Im Interview spricht der Arzt über die neuen Erkenntnisse.

image

Stadtspital: «Ungebrochen hohe Covid-Fallzahlen»

Im zweiten Pandemie-Jahr hat das Stadtspital Zürich 757 stationäre Covid-Patienten behandelt, 196'000 Corona-Tests vorgenommen und 172'000 Impfungen verabreicht.

image

Wie die NephroCare-Dialysezentren von Fresenius Medical Care Schweiz die COVID-Pandemie bewältigen

Chronisch dialysepflichtige Patientinnen und Patienten stellen eine besonders vulnerable Population in Bezug auf Covid-19 Infektion dar. Mehrere Register aus Europa haben eine Mortalität von 20-30% berichtet. Damit ist die Mortalität in dieser Patientengruppe höher als in der Gesamtbevölkerung.

image

Lungenforscherin wird Chefärztin an der Insel

Sie baute die Long-Covid-Sprechstunde am Inselspital auf. Nun wird Manuela Funke-Chambour Chefärztin an der Universitätsklinik für Pneumologie.

image

Studie: Long Covid bei Spitalmitarbeitern

Spitalangestellte leiden auch ohne Sars-CoV-2-Infektion an typischen Long-Covid-Symtpomen: Das zeigt eine neue Studie der Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene des KSSG.

image

Long Covid: Welche Rolle spielt das Epstein-Barr-Virus?

In einer Studie aus den USA konnte bei zwei Drittel der Probanden, die an Long Covid leiden, eine Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus nachgewiesen werden.

Vom gleichen Autor

image

Umfassendes Knowhow für Führungskräfte des Gesundheitswesens

Wer als Führungskraft im Gesundheitswesen erfolgreich agieren will, benötigt mehr als nur theoretisches Fachwissen. Daher vermittelt wittlin stauffer, seit 1993 die führende Bildungsexpertin für Kaderpersonen des Gesundheitswesens, vielfältige Praxisinstrumente sowie persönliche Kompetenzen.

image

80 Jahre Kompetenz und Innovation in der Grund- und Weiterbildung

1941 wurde in Zürich die «Schule für Arzt- und Spitalsekretärin.» gegründet. Diese entwickelte sich zur Juventus Schule für Medizin – ein landesweit anerkanntes Kompetenzzentrum für Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitsbereich, das Mut zur Innovation beweist.

image

Mit körpereigenen Zellen den Krebs bekämpfen

Najla M. hatte ein diffuses grosszelliges B-Zell-Lymphom mit Befall der Leber. Die CAR-T-Zell-Therapie war nach erfolgloser Chemotherapie ihre letzte Chance. Für die Behandlung wurde sie ins KSA überwiesen