Film: Lassen Sie sich durch ein Herz treiben

Japanische Wissenschaftler bauten das menschliche Herz in einem Supercomputer nach. Jetzt nehmen sie uns auf eine dreidimensionale Tour durch unsere Herzkammern.

, 13. Januar 2016 um 20:37
image
  • kardiologie
  • trends
Was Sie hier sehen, ist die digitale Simulation eines Herzens – erbaut in einem Supercomputer. Und damit von höchster Feinheit.
Die Entwickler des Programms für Supercomputional Life Science der Universität Tokio modellierten ein menschliches Herz aus 170'000 virtuellen Elementen. Das Programm kalkuliert nicht nur die Gewebebewegungen bis ins Detail, sondern zeigt auch andere Faktoren – etwa den Energieverbrauch an einzelnen Stellen.
Die Darstellung in 3D-Perspektive wird nicht nur zur Lehre dienen. Sondern durch die präzise Modellierung eines menschlichen Herzens – das bei Bedarf auch individuell angepasst werden kann – soll es die Reaktionen auf Eingriffe an jedem bestimmten Ort en detail voraus-berechnen.
Womit es also auch dazu beiträgt, die Ergebnisse einer Therapie genauer zu prognostizieren.

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Erste Transplantation mit«DaVinci-Xi-System» am Kantonsspital St. Gallen

Erstmals wurde am KSSG die Niere eines Lebendspenders mit Hilfe chirurgischer Robotik entnommen.

image

Effizienz durch digitale Prozesse

Schwarzwald-Baar Klinikum meistert Hürden der Anbindung von HYDMedia an das LE-Portal

image

Knieprothetik: KSBL setzt auf J&J Robotertechnik

Damit kann eine noch höhere Präzision erreicht werden.

image

Diese klinischen Studien könnten 2024 den Durchbruch schaffen

Neue Impfungen, eine Stammzelltherapie, ein vielfältiger Einsatz von Künstlicher Intelligenz: All das könnte sich demnächst durchsetzen.

image

Forschung: Brustkrebs-Früherkennung mit Fingerabdruck?

Ein Fingerabruck könnte in Zukunft die Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung ersetzen.

image

Festtage: Edles ist gefragt

Das Festtagssaison naht, und viele Menschen freuen sich auf besondere kulinarische Erlebnisse. Wie wird man diesen Erwartungen gerecht und schafft würdige Festtagsmenüs?

Vom gleichen Autor

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.

image

Wer will bei den Helios-Kliniken einsteigen?

Der deutsche Healthcare-Konzern Fresenius sucht offenbar Interessenten für den Privatspital-Riesen Helios.