Der Quantensprung in der Medizin-Ausbildung?

Sehen Sie selbst. Morgen um 13 Uhr kann man weltweit live eine Krebsoperation verfolgen – dargestellt als virtuelle Realität. Hier finden Sie den Weg dazu.

, 13. April 2016, 04:00
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Morgen am frühen Nachmittag wird erstmals mit der Virtual-Reality-Technologie ein chirurgischer Eingriff übertragen – live und global. Die Operation erfolgt im Royal London Hospital und soll zwei bis drei Stunden dauern.
Dabei wird der Chirurg Shafi Ahmed (Twitter) vom St. Bartholomew's Hospital einem 70jährigen Patienten, der an Dickdarmkrebs leidet, den Tumor entfernen.
Eigens für die Übertragung werden verschiedene Kameras über dem Operationstisch platziert. Für den Fall, dass Komplikationen auftreten sollten, wird das Geschehen um etwa eine Minute verzögert übermittelt.

  • Wie kommt man hinein? Unter diesem Link sind Sie dabei und finden sie die Instruktionen. Beginn: 14. April, 13.00 Uhr unserer Zeit.

Für das VR-Erlebnis benötigt man eine entsprechende Brille, perfekterweise eine Oculus Rift, wobei allerdings auch ein günstiges Google-Cardboard-Gerät genügen würde (Beispiele finden Sie hier).
Ansonsten gibt es auch eine normale Online-Übertragung.
Was erwartet Sie da? Einen Eindruck verschafft ihnen diese 360-Grad-Aufnahme eines Eingriffs vom Sommer 2015.

Klar ist: Es geht hier nicht um einen spitzenmedizinischen Durchbruch, sondern Shafi Ahmed möchte mit der Idee solcher Streams die Aus- und Weiterbildung in der Medizin revolutionieren: «Virtual Reality wird die Spielregeln in der Ausbildung verändern», ist er überzeugt.
Siehe auch: «Betäubt mit Virtual Reality: Bald sehen viele Patienten wohl so aus»
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