Basler Bildungsinstitutionen wollen enger zusammenarbeiten

Der «Campus Bildung Gesundheit» soll drei Bildungseinrichtungen beider Basel unter ein Dach bringen. Die Baselbieter Regierung hat 1,1 Millionen Franken für das Vorhaben genehmigt.

, 1. April 2022, 06:00
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Drei Basler Bildungseinrichtungen möchten ihre Zusammenarbeit verstärken. Es handelt sich um die Berufsfachschule Gesundheit Baselland, das Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt und das Zentrum für überbetriebliche Kurse des Branchenverbands der Gesundheitsberufe beider Basel.

Bildungseinrichtungen unter einem Dach 

Die drei Institutionen sind im Spengler Park in Münchenstein (BL) eingemietet. Wie die «Basellandschaftliche Zeitung» (BZ) kürzlich berichtete, soll nun im Zuge der anstehenden Gesamtsanierung und Erweiterung der Gebäude ein sogenannter «Campus Bildung Gesundheit»  entstehen. Mit diesem sollen die Bildungseinrichtungen, die bisher auf das ganze Areal verteilt waren, unter ein Dach gebracht werden.
Ziel sei es, den Auf- und Ausbau eines Kompetenzzentrums für die Ausbildung in den Gesundheitsberufen nachhaltig voranzutreiben, schreibt die BZ, die sich auf eine Mitteilung der Baselbieter Regierung bezieht. Ermöglichen würden dies die kürzeren Wege und auch die gemeinsam genutzte Infrastruktur.

So könne die Ausbildungsqualität langfristig erhalten werden

Mit der Durchführung der überbetrieblichen Kurse aller Gesundheitsberufe und den Qualifikationsverfahren für die Medizinischen Praxisassistentinnen in zeitgemässen Schulungsräumen könne die Ausbildungsqualität langfristig erhalten werden, schreibt die Baselbieter Regierung. Auch werde das Vorhaben dem drohenden Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen entgegensteuern. 

Finanzielle Beteiligung des Kantons

Das Baselbieter Bildungsgesetz erlaubt es dem Kanton, sich finanziell an den Investitionskosten der Branchenverbände für die Erstellung und Weiterentwicklung von Ausbildungszentren zu beteiligen. Mit einem Beitrag von 1,1 Millionen Franken an die Gesamtkosten von rund 4,8 Millionen Franken will die Baselbieter Regierung das Vorhaben unterstützen. 
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