Ambulant statt stationär: Liste auch im Aargau

Im Januar beginnen drei Spitäler mit der Umsetzung einer 13er-Liste, erhoffte Einsparung: knapp 3 Millionen. Die Regionalspitäler sollen 2020 folgen.

, 11. Dezember 2017, 15:16
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Auch im Kanton Aargau sollen 13 Behandlungen und Untersuchungen möglichst nur noch ambulant durchgeführt werden. Auf der entsprechenden Liste des Regierungsrates finden sich unter anderem Behandlungen und Untersuchungen an Herz, Blutgefässen, Händen und Füssen, Leisten und Knien. 
Dabei gehen die Aargauer recht rasch vor: In Luzern und Zürich wurde das Thema ja seit längerem diskutiert, der Trendsetter-Kanton hat so eine «13er-Liste» seit diesem Sommer in Kraft, in Zürich gilt die Einschränkung dann ab Januar 2018. Nun meldet auch die Aargauer Kantonsregierung, dass ihre revidierte Spitalverordnung mit der Liste bereits ab Januar gültig sein soll.

Erst 3, dann 5 Millionen

Sie erwartet, dass damit nächstes Jahr knapp 3 Millionen Franken eingespart werden können – ab 2020 sollen die Kosten dank der Liste sogar jährlich um 5 Millionen Franken tiefer liegen. 
Ein Grund dafür: Nur die Kantonsspitäler Aarau und Baden sowie die Hirslanden Klinik Aarau werden die neuen Vorgaben sofort umsetzen; die Regionalspitäler folgen schrittweise bis 2020.
Neben dem Aargau, Zürich und Luzern haben auch Zug und das Wallis eine gleiche oder sehr ähnliche Liste beschlossen. Das BAG plant eine – wohl etwas weniger umfassende – nationale Lösung auf das Jahr 2019.
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