Spital Davos und KSGR erneuern Allianzpartnerschaft

Das Regionalspital und das Zentrumsspital setzen ihre Zusammenarbeit fort, um der Bevölkerung weiterhin wohnortsnahen Zugang zu spezialisierten Leistungen zu ermöglichen.

, 26. Februar 2026 um 15:55
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Hugo Keune, CEO des Kantonsspitals Graubünden, Carmen Mathis, CEO der Spital Davos AG und Sidonia Ackermann, Leitung Unternehmensentwicklung am KSGR. Bild: zvg
Die Spital Davos AG und das Kantonsspital Graubünden verlängern ihre Allianzpartnerschaft. Nach drei Jahren Zusammenarbeit werde die Kooperation «strategisch gefestigt und für die Zukunft erneuert», heisst es in der Mitteilung.
Für das Spital Davos ist die Unterstützung durch das KSGR zentral. «Im herausfordernden Spitalumfeld ist es wichtig, dass die Zusammenarbeit des Regionalspitals mit dem Zentrumsspital funktioniert und die lokale Bevölkerung so einfachen Zugang zu hochspezialisierter und spezialisierter Medizin hat», sagt KSGR-CEO Hugo Keune. Spezialistinnen und Spezialisten aus Chur bieten deshalb weiterhin regelmässig Sprechstunden in Davos an, etwa in der Onkologie, Angiologie und Urologie.
Auch Spital-Davos-CEO Carmen Mathis betont den Nutzen der Allianz: «Wir können nicht alle Spezialisierungen selbst abdecken und konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen. Dank der Kooperation können wir gewisse Spezialitäten direkt in der Region anbieten – das macht die Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten deutlich einfacher.» Neben der Medizin profitieren beide Häuser auch von gemeinsamen Lösungen in administrativen Bereichen.
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