Das Swiss Cancer Institute verstärkt seine wissenschaftliche Leitung: Jan-Henrik Terwey übernimmt die Funktion des Chief Scientific Officer (CSO) und wird Mitglied der Geschäftsleitung.
Laut Mitteilung will das Institut mit der Ernennung die unabhängige klinische Krebsforschung in der Schweiz ausbauen, seine internationale Vernetzung vertiefen und strategische Partnerschaften mit akademischen Einrichtungen und der Industrie stärken.
Werdegang
Terwey bringt mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der biopharmazeutischen Industrie mit. Zuletzt leitete er als Head of Medical Affairs Europe bei BeOne Medicines die medizinische Organisation in Europa. Davor war er in globalen und europäischen Führungsfunktionen bei Atara Biotherapeutics tätig, unter anderem in der frühen klinischen Entwicklung von allogenen CAR-T-Zelltherapien.
Seit 2005 arbeitet der Mediziner in der Schweiz, zunächst nach einer klinischen Tätigkeit in der Anästhesie bei Amgen, später in verschiedenen Leitungsfunktionen in Clinical Development und Medical Affairs.
Jan-Henrik Terwey studierte Humanmedizin, Philosophie und Politikwissenschaften in Göttingen und Berkeley und promovierte zur Ethik der Forschung am Menschen. Sein Schwerpunkt liegt in der klinischen Entwicklung und in Medical Affairs sowohl im Bereich solider Tumoren als auch in der Hämatologie.
Als CSO verantwortet Terwey künftig die wissenschaftliche Gesamtstrategie des Instituts. Er soll den Clinical-Science-Bereich weiterentwickeln, innovative Forschungsansätze fördern und Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette klinischer Studien – von akademischen Initiativen bis zu industriellen Partnerschaften – ausbauen.
Bisheriger CSO
Der bisherige CSO, Roch-Philippe Charles bleibt dem Swiss Cancer Institute als Senior Scientific Director erhalten und wird die strategische Weiterentwicklung weiterhin unterstützen.
- Das Swiss Cancer Institute ist das nationale Netzwerk für klinische Krebsforschung in der Schweiz.
- Gemeinsam mit führenden onkologischen Zentren, Forschungspartnern, Behörden und der Industrie treibt das Institut Innovationen in der Krebsmedizin voran.