Mehrere Schwyzer Kantonsrätinnen und Kantonsräte haben eine Motion eingereicht, die eine verbindliche Spital-Allianz für die drei Schwyzer Listenspitäler in Einsiedeln, Lachen und Schwyz fordert. Ziel ist es, die medizinische Grundversorgung langfristig zu sichern und ineffiziente Parallelstrukturen abzubauen.
«Auf engem geografischem Raum existieren faktisch dreifache Akutspitalstrukturen mit parallelen Angeboten», heisst es in der Motion. Dies führe zu hohen Kosten, geringer Fallzahlkonzentration und einem ungesunden Konkurrenzkampf, «der Effizienz und Qualität insbesondere in spezialisierten medizinischen Bereichen beeinträchtigt.»
Die Motionärinnen und Motionäre betonen, dass präventive Strukturreformen notwendig sind, um spätere finanzielle Notlagen oder gar Spitalschliessungen zu verhindern und die Versorgungsqualität für die Bevölkerung nachhaltig zu sichern.
Ausserdem soll der Kanton Schwyz bei der Gesundheitsversorgung in Bereichen Qualität als auch Ökonomie zukunftsweisend voranschreiten und schweizweit eine Vorbildfunktion einnehmen.
Aktive Rolle des Kantons
Da freiwillige Kooperationen bislang gescheitert sind, soll der Kanton eine aktive Rolle übernehmen. Gefordert wird eine kantonal koordinierte Allianz mit klarer Arbeitsteilung, verbindlichen Kooperationsmechanismen und gezielter medizinischer Profilbildung pro Standort. Die Teilnahme an der Allianz soll Voraussetzung für den Verbleib auf der kantonalen Spitalliste sein.
Die Motionärinnen und Motionäre betonen, dass präventive Strukturreformen notwendig sind, um spätere finanzielle Notlagen oder gar Spitalschliessungen zu verhindern und die Versorgungsqualität für die Bevölkerung nachhaltig zu sichern.
Zugleich soll der Kanton Schwyz bei der Gesundheitsversorgung in Bezug auf Qualität und Wirtschaftlichkeit schweizweit eine Vorbildfunktion übernehmen.