Triemli: Internationale Auszeichnung für Radiologie

Das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin des Stadtspitals erhält von der Europäischen Gesellschaft für Radiologie die höchste Bewertung im Bereich Strahlenschutz.

, 3. August 2016 um 07:58
image
  • stadtspital zürich
  • zürich
  • radiologie
  • spital
Das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin des Zürcher Stadtspitals Triemli unter der Leitung von Dominik Weishaupt engagiert sich seit Jahren speziell darin, den Patienten den bestmöglichen Strahlenschutz zukommen zu lassen. Nun wurde dem Institut die maximal mögliche Bewertung von «5 EuroSafe lmaging Stars» verliehen.

Noch 16 andere in Europa – und eins in der Schweiz

Das Institut ist damit eines von derzeit 16 radiologischen Instituten in Europa mit 5 Sternen. Aus der Schweiz findet sich noch das Universitätsspital Basel in dieser Kategorie.
Die «EuroSafe lmaging Stars»-Initiative wurde von der Europäischen Gesellschaft für Radiologie lanciert, um die Wichtigkeit des Strahlenschutzes in der Radiologie hervorzuheben. Als Teil dieser Initiative können sich radiologische Institute dazu beurteilen lassen.
Die Beurteilung umfasst Faktoren wie das Vorhandensein und die Auswertung von Dosisberichten aller Untersuchungen, das Verwenden von speziellen Computertomographie-Protokollen für Kinder, die Anwendung von Techniken zur Reduktion der Röntgenstrahlung in der lnterventionellen Radiologie oder wissenschaftliche Aktivitäten im Bereich Strahlenschutz.
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

LUKS: Pneumologie und Schlafmedizin unter neuer Leitung

Thomas Gaisl wird Chefarzt für Pneumologie und Schlafmedizin am Luzerner Kantonsspital. Er wechselt vom USZ nach Luzern und folgt auf Urs Bürgi, der ans Stadtspital Zürich geht.

image

Kantonsspital Winterthur plant zum 150-Jahr-Jubiläum ein Spitalfest für die Bevölkerung

Im Juni 2026 lädt das Spital zum grossen Fest ein. Aber auch den Angestellten soll im Jubiläumsjahr gedankt werden.

image

Bundesrat: Kein automatischer Teuerungsausgleich für Spitäler

Der Bundesrat hält einen automatischen Teuerungsausgleich für Spitaltarife für «nicht sachgerecht». H+ warnt vor Unterfinanzierung.

image

Triemli behandelt erfolgreich Mädchen mit Off-Label-Medikament

Ein Team des Stadtspitals Zürich hat erstmals weltweit ein neunjähriges Kind mit erythropoetischer Protoporphyrie mit einem Medikament behandelt, das bislang nur für Erwachsene zugelassen ist.

image

Stadtspital Zürich zahlt nun auch Teuerung auf Feiertag- und Nachtzuschläge

Der Zürcher Berufsverband der Assistenz- und Oberärzte verbucht einen Erfolg: Es gibt etwas mehr Lohn für Sonntags- und Nachtdienste am Stadtspital.

image

Stadtspital Zürich: Neuer Chef für die Innere Medizin

Andreas Schoenenberger wechselt von der Thurmed-Gruppe ans Stadtspital. Er wird damit auch Mitglied der Spitalleitung.

Vom gleichen Autor

image

Ein Urteil, das die Temporärarbeit im Gesundheitswesen verändern könnte

Ein Entscheid des Zuger Obergerichts beschäftigt Temporärfirmen: Wer Personal über Pools vermittelt, muss Bereitschaftszeiten vergüten und strengere Formvorschriften einhalten.

image

Spital heilt, Oper glänzt – und beide kosten

Wir vergleichen das Kispi Zürich mit dem Opernhaus Zürich. Geht das? Durchaus. Denn beide haben dieselbe Aufgabe: zu funktionieren, wo Wirtschaftlichkeit an Grenzen stösst.

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.