Martin Schleicher bloggt in Deutschland als
«der gesundheitswirt» vom Gesundheitswesen bis zur Internetmedizin. Regelmässig blickt er auf die Kommunikation und Aktivitäten der Krankenhäuser in Social Media.
2015 richtete er sein Augenmerk auf die Plattform
Twitter, welche mit ihren Tweets oder frei übersetzt Gezwitscher als Zentrale der Microblogger und ihren Nachrichten mit maximal 140 Zeichen pulsiert.
Noch im Juni 2010 publizierten 52 Krankenhäuser Kurznachrichten an die Öffentlichkeit, während es im März 2015 bei einem Stand von 1980 Krankenhäusern bereits 180 waren. Davon nutzten 65 regelmässig diesen Kommunikationskanal mit total 34'331 Tweets, 24'414 Followers und 1'317 Likes.
Unispital Zürich holt auf
Gemäss der Untersuchung «Spitalmarkt 2015» von
PwC Schweiz unter den CEOs der rund 300 Spitäler und Kliniken in der Schweiz schätzten unter Wichtigkeit von digitalen Trends in strategischer Hinsicht Social Media mit 24% als «sehr wichtig», mit 52% als «wichtig» und mit 19% als «weiss nicht» ein.
Unter den aktivsten Nutzern von Twitter findet sich die Privatklinikgruppe Hirslanden mit bisher über 2'000 Tweets und mehr als 1300 Followern in über zwei Jahren Engagement. Neueinsteiger Universitätsspital Zürich zeigt nach mehr als einem Jahr 533 Tweets und 481 Followern.
Im Juni 2015 twitterte die Management-Beratung
Synpulse Schweiz AG, dass nur fünf der zehn grössten Deutschschweizer Spitäler einen Twitter-Account haben und stellten zudem bei einer Untersuchung von 61 Spitälern im September 2015 fest, dass 31 einen Twitter Account haben.