Grosses Zügeln fürs Freiburger Spital im März: Zuerst kommt die Herz-Reha von Billens nach Murten, dann die Palliativ-Abteilung von Freiburg nach Billens. Das sind die beiden ersten Massnahmen im Rahmen der Freiburger Spitalstrategie 2030.
Meyriez-Murten hat Bereitschaftsdienst und Therapiebad
Die Medizinische und Kardiologische Rehabilitation wird definitiv in Meyrez-Murten bleiben. Denn dort sind verschiedene Anforderungen an eine solche Abteilung erfüllt. Etwa die ständige Anwesenheit von Assistenzärzten für den Bereitschaftsdienst, die Nähe einer Abteilung für Innere Medizin, Ernährungsberatung, Physio- und Ergotherapie. Es gibt ausserdem ein Therapiebad und einen Therapiegarten.
Das Freiburger Spital hofft, dass Meyriez künftig genug gross sein wird, um dieses medizinische Fachgebiet im Kanton zu erhalten – und auch um genug Personal rekrutieren zu können. Bereits letzten November musste Meyriez nämlich seine Akutgeriatrie schliessen, weil gleich vier Kaderärzte gekündet hatten und nicht ersetzt werden konnten, wie Medinside
hier berichtete.
Akutgeriatrie nur in Tafers und Riaz
Vorläufig konzentriert das Freiburger Spital die Akutgeriatrie deshalb aufs deutschsprachige Tafers und aufs frankophone Riaz. Einen dritten Standort in Meyriez könne man derzeit nicht betreiben, bestätigte Pflegedirektorin Catherine Dorogi auf Anfrage von Medinside.
In Billens werden die Räume der wegziehenden kardiovaskulären Rehabilitation nicht lange leer stehen. Die Patienten der Palliative Care in der Villa St. François in Freiburg werden vom 24. März bis im Herbst provisorisch nach Billens verlegt. Damit sollen sie vor dem Baulärm geschützt werden, der durch den Umbau der Villa entsteht. In der Villa St. François soll nach dem Umbau neu die ganze Palliative Care zusammengelegt werden. Wie die 49 Betten im Spital Billens künftig genutzt werden, ist noch nicht entschieden.