Pauschalen für ambulante Eingriffe. Auf solche Tarife konnten sich der Krankenkassenverband Santésuisse und der Dachverband von zwanzig Chirurgischen Fachgesellschaften, die FMCH, einigen. Die beiden Verbände haben beim Bundesrat ein Paket mit ambulanten Pauschalen zur Genehmigung eingereicht, wie sie in einer Mitteilung schreiben.
In diesen Bereichen soll der Tarif zur Anwendung kommen
In einem ersten Schritt wurden für 67 verschiedene Operationen und Behandlungen Tarife definiert. Eingereicht wurden Pauschalen für die folgenden Facharztgebiete: Handchirurgie, Radiologie (MRI/CT), Kinderchirurgie, Gefässmedizin, Augenchirurgie und Anästhesie.
Mit den Pauschalen sollen die einzelnen Operationen, medizinische Abklärungen und Interventionen «pauschal und damit immer gleich vergütet» werden. Als Basis dient gemäss Communiqué eine nationale Tarifstruktur mit einem einheitlichen Kostenmodell, das auch kantonale Kostenunterschiede berücksichtigt. Dies etwa bei Mieten oder, Löhnen. Damit sei auch die Eingliederung der Pauschalen in ein nationales Tarifbüro möglich.