Im Basler
Claraspital wurden im vergangenen Geschäftsjahr 10'866 Patienten stationär behandelt, knapp 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg geht laut einer Mitteilung primär aufs Konto des Tumor- und Bauchzentrums sowie der neuen Abteilung Gynäkologie / Gynäkologische Onkologie, die sich «erfreulich gut» entwickelt hat.
Während die Zahl der stationären Patienten aus Basel-Stadt erneut zurückging (-3,5 Prozent), hat der Anteil der Patienten aus den umliegenden Kantonen weiter zugenommen (+5,4 Prozent). Allein aus dem Kanton Basel-Landschaft stammen inzwischen über 30 Prozent aller Patienten. Auch der Anteil ausländischer Patienten hat um 8 Prozent zugenommen.
Betriebsgewinn rückläufig
Finanziell schliesst die Rechnung mit einem Betriebsgewinn von 0,7 Millionen Franken ab, dies bei einem Gesamtertrag von 204,3 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von 203,6 Millionen. Im Vorjahr hatte der Betriebsgewinn 2,5 Millionen Franken betragen.
Unter Berücksichtigung ausserordentlicher geplanter Abschreibungen im Zusammenhang mit den Bauprojekten resultiert ein Verlust von 3,5 Millionen Franken. Das Claraspital hatte schon in den beiden Vorjahren rote Zahlen ausgewisen. Die für die Rentabilität wichtige Messgrösse EBITDA nahm von 10,9 auf 9 Millionen Franken ab.
Wie dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht weiter zu entnehmen ist, ist die Rehospitalisationsrate mit 4,8 Prozent gleich geblieben, während die Mortalitätsrate (ohne palliativ) von 1,9 auf 1,5 Prozent sank. Die Gesamtzufriedenheit der Patienten nahm geringfügig auf 99,3 Prozent zu.