Palliative Care Preis 2026 geht an Andreas Weber

Andreas Weber, leitender Belegarzt am GZO Spital Wetzikon, erhält den Schweizerischen Palliative Care Preis für sein Engagement in der flächendeckenden Palliativversorgung.

, 3. Februar 2026 um 05:31
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Bild: zvg
Alle zwei Jahre wird der Schweizerische Palliative Care Preis von der Fachzeitschrift «Palliative Care und Organisationsethik» verliehen. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Andreas Weber vom Spital Wetzikon.
Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich in herausragender und pionierhafter Weise für eine flächendeckende, qualitativ hochwertige palliative Versorgung in der Schweiz einsetzen – insbesondere für Menschen, die zu Hause betreut werden.
Andreas Weber studierte Medizin in Zürich, absolvierte Praktika unter anderem in den USA und Kamerun und erwarb nach dem Staatsexamen die Facharztausbildung in Anästhesie und Reanimation in Genf und Chicago. Nach einer Oberarzttätigkeit am Universitätsspital Genf und Engagement als REGA-Rettungsarzt wechselte er 1996 in das Gesundheitsmanagement bei Helsana und war Mitbegründer verschiedener Ärztenetze in der Deutschschweiz.

Palliativbelegarzt am GZO Spital Wetzikon

Seit 2008 ist er als leitender Palliativbelegarzt am GZO Spital Wetzikon und als Konsiliararzt der GZO Partner AG tätig, wo er schwerkranke Menschen zu Hause und in Pflegeheimen betreut.
2016 gründete Weber die Andreas Weber Stiftung, um Projekte in der Palliative Care zu fördern. Zudem engagiert er sich als Präsident des Verbandes der spezialisierten Palliative Care Teams des Kantons Zürich (SPaC) und als Dozent in Studien- und Lehrgängen zur Palliativmedizin. Mit seiner ärztlichen Tätigkeit und zahlreichen Vorträgen hat er die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Palliative Care in der Schweiz wesentlich geprägt.
Die Preisverleihung findet am Freitag, 13. März, von 15 bis 17 Uhr im Volkshaus Zürich statt.
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