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Interoperabilität für ein zukunftsfähiges Spital

Viele Spitäler digitalisieren, aber noch zu wenig systemisch. Insellösungen bremsen Prozesse und belasten den Alltag. Interoperabilität schafft die Grundlage für durchgängige Abläufe, regulatorische Sicherheit und Innovation. Ohne sie entfalten Telemedizin und KI ihren Nutzen nicht nachhaltig.

, 1. Februar 2026 um 23:01
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Von Severin Summermatter, CEO von the i-engineers

Einzelne digitale Projekte sorgen zwar für Aufmerksamkeit, entscheiden aber noch nicht darüber, wie gut ein Spital für die Zukunft aufgestellt ist. Ein wesentlicher Faktor ist die IT-Architektur im Hintergrund. Nur dann, wenn Daten systemübergreifend verfügbar, konsistent und mehrfach nutzbar sind, lassen sich Prozesse durchgängig steuern, Fachpersonen entlasten und Künstliche Intelligenz oder neue Versorgungsmodelle wie Telemedizin wirksam einsetzen. Interoperabilität ist damit längst eine strategische Führungsfrage und kein reines IT-Thema mehr.
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Hoher Druck – nicht nur bei den Kosten

Der Alltag in den Spitälern ist geprägt von steigenden Fallzahlen, Fachkräftemangel, neuen Vorgaben und einem konstant hohen Kostendruck. Digitalisierung wird dabei oft als Instrument verstanden, um an Effizienz zu gewinnen. Für Spitalleitungen geht es dabei aber um mehr: um bessere Steuerbarkeit des Spitals und der Prozesse, einen stabilen Betrieb auch in Ausnahmesituationen und darum, als Arbeitgeber und Partner in der Gesundheitsversorgung attraktiv zu bleiben.
Der Digital Health Report 2025 der ZHAW zeigt: Die digitale Reife im Schweizer Gesundheitswesen bleibt ausbaufähig. Gleichzeitig sind die Erwartungen der Bevölkerung hoch. Das elektronische Gesundheitsdossier (E-GD), Telemedizin, E-Rezepte und der einfache Zugang zu Gesundheitsdaten werden breit unterstützt. Spitäler, die diese Entwicklungen nur punktuell angehen, riskieren, strategisch den Anschluss zu verlieren.

Trotz Daten oft begrenzter Nutzen

An Daten fehlt es den Spitälern nicht, sie sind reichlich vorhanden. Ihr Nutzen bleibt jedoch häufig begrenzt. Über Jahre gewachsene IT-Landschaften mit vielen spezialisierten Systemen führen dazu, dass Daten in Silos stecken bleiben. Medienbrüche, manuelle Umwege und doppelte Datenerfassungen belasten das Fachpersonal und erschweren die Steuerung. So bleibt Innovation auf der Strecke.
Das E-GD verdeutlicht diese Herausforderung exemplarisch. Ohne nahtlose Integration in bestehende Systeme und Prozesse wird es für viele Fachpersonen zu einem zusätzlichen Kanal mit Mehraufwand, statt zu einem Instrument, das den klinischen Alltag tatsächlich unterstützt.

Interoperabilität heisst: Systeme arbeiten zusammen

Der digitale Mehrwert entsteht entlang durchgängiger Prozesse – von der Zuweisung über die Behandlung bis zur Nachsorge. Voraussetzung dafür ist eine verbindende Schicht, die Systeme, Daten, Prozesse und Portale miteinander verknüpft. Interoperabilität bedeutet nicht, bestehende IT-Kernsysteme zu ersetzen, sondern sie sinnvoll zu ergänzen und zu verbinden.
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In der Praxis kommen dafür spezialisierte Interoperabilitätsplattformen wie die health-engine® vom Schweizer Softwareunternehmen the i-engineers zum Einsatz. Dieser Ansatz erlaubt es, bewährte Legacy-Systeme weiter zu nutzen und gleichzeitig neue digitale Anwendungen, Services oder Portale schrittweise anzubinden. Für Spitalleitungen bedeutet das mehr Sicherheit hinsichtlich Investitionen und Planung sowie die Möglichkeit, Neues umzusetzen, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

Vernetzte Versorgung braucht eine stabile Basis

Gesundheitsversorgung findet heute überdies zunehmend in Netzwerken statt. Patientinnen und Patienten bewegen sich zwischen Institutionen, Standorten und Versorgungsstufen. Für Spitäler werden damit Koordination und Partner-Management immer wichtiger.
Plattformen wie die health-engine® schaffen die Grundlage, um Standorte, externe Partner und neue Versorgungsmodelle digital anzubinden, ohne die IT-Landschaft weiter zu verkomplizieren. So behalten Spitäler auch in komplexen Netzwerken den Überblick und die Steuerungshoheit.
Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen – etwa durch das E-GD, Registerpflichten oder Archivierungsvorgaben. Interoperable Architekturen wirken hier als Brücke zwischen alten und neuen Systemen, sichern Datenkonsistenz und reduzieren Risiken bei Systemwechseln oder Migrationen. So lassen sich Stabilität, regulatorische Vorgaben und Weiterentwicklung unter einen Hut bringen.
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Ohne interoperable Daten bleibt KI Theorie

Künstliche Intelligenz verspricht Entlastung, bessere Entscheidungsgrundlagen und effizientere Prozesse. Doch solange Daten fragmentiert oder schwer zugänglich sind, bleibt KI ein Wunschgedanke. Erst wenn Daten interoperabel und konsistent verfügbar sind, wird KI im Spitalalltag zu einem wirklich hilfreichen Werkzeug.
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Keine Projektlogik, sondern langfristige Weichenstellung

Die digitale Transformation ist kein kurzfristiges IT-Programm, sondern eine strategische Daueraufgabe. Spitäler, die frühzeitig auf eine interoperable Architektur setzen, schaffen sich Handlungsspielraum für Effizienz, Stabilität und Innovation.


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Über the i-engineers

the i-engineers ist ein marktführendes, unabhängiges Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Zürich und deutschen Standorten in München und Münster. Seit 2002 entwickelt es innovative Lösungen für das Gesundheitswesen. Das Kernprodukt, die health-engine®, ist eine bewährte und vielseitige Interoperabilitätsplattform zur Digitalisierung von Prozessen in Spitälern, Kliniken und weiteren Gesundheitsorganisationen. Mehr als 400 Organisationen unterschiedlicher Grösse vertrauen auf die Plattformlösung mit flexibel kombinierbaren Patienten-, Zuweiser-, Klinik- und Mitarbeiterportalen.
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