Im Jahr 2024 verzeichnete die Universitätsklinik Balgrist knapp 8'300 Operationen; dies waren fast 7,9 Prozent mehr als 2023. Die Zahl enthält auch die Eingriffe an den Aussenstandorten in Männedorf und Schaffhausen.
Die Anzahl der stationären Patienten selbst stieg nicht ganz so deutlich: Insgesamt lag die Zahl hier bei 7’200, ein Plus von 4 Prozent. Derweil legten die ambulanten Konsultationen um 2,4 Prozent auf 145’000 zu. Und die Anzahl ambulanter Tagespatienten stieg um 4,3 Prozent auf 1800.
Am Ende kletterte der Umsatz um über 5 Prozent auf 233 Millionen Franken. Bei einer Ebitdar-Marge von 9 Prozent ergab sich ein Reingewinn von 0,8 Millionen Franken. Zum Vergleich: Im Vorjahr konnte sich die Spezialklinik für orthopädische Spitzenmedizin mit einem Gewinn von 0,2 Millionen Franken über die Ziellinie retten. Davor, 2022, hatte die Zürcher Institution noch einen Gewinn von 2,4 Millionen Franken vermeldet.
Im nun laufenden Geschäftsjahr 2025 werde ein wesentlicher Fokus auf der Stabilisierung der Ebitdar-Marge liegen, teilte die Klinikleitung am Montag mit. Der Wachstumstrend im ambulanten Bereich dürfte sich wohl fortsetzen. Allerdings stelle die aktuelle Entwicklung im Gesundheitswesen – trotz leicht positiver Entwicklung der Finanzkennzahlen – «für die Universitätsklinik Balgrist auch in 2025 eine grosse Herausforderung dar.»