Letzte Chance fürs Spital Oberengadin
Nach zwei gescheiterten Abstimmungen droht dem Spital Oberengadin das Aus. Die Gemeinden sehen in der Gründung einer öffentlich-rechtlichen Anstalt die letzte Chance für den Standort.
Loading
Nach zwei gescheiterten Abstimmungen droht dem Spital Oberengadin das Aus. Die Gemeinden sehen in der Gründung einer öffentlich-rechtlichen Anstalt die letzte Chance für den Standort.
Die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin hat erste Eckpunkte ihres Sanierungsplans vorgestellt: Das Kantonsspital Graubünden übernimmt ab März, das medizinische Angebot wird verkleinert, Stellen fallen weg.
Das Regionalgericht Maloja gewährt der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin einen Zahlungsaufschub. Damit ist der Winterbetrieb des Spitals in Samedan gesichert – und die Verantwortlichen können den Sanierungsplan angehen.
Neun von zwölf Gemeinden stimmen am 30. November über eine Finanzhilfe von rund 50 Millionen Franken für das GZO ab – in Gossau empfiehlt die Rechnungsprüfungskommission eine Ablehnung.
Die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin wird aufgeteilt: Einige Betriebe erhalten eine neue Trägerschaft – das Spital wiederum muss grundlegend saniert werden.
Drei Oberengadiner Gemeinden haben den Kredit für das Spital Samedan abgelehnt. Damit droht dem zweitgrössten Spital Graubündens bereits im Frühling die Zahlungsunfähigkeit.
Nach der Katastrophe von Crans-Montana werden erste Patienten aus ausländischen Spezialkliniken in Schweizer Rehabilitationszentren verlegt; die Reha-Kapazitäten werden ausgebaut.
Christof Iking-Konert, Chefarzt für Rheumatologie am Stadtspital Zürich, übernimmt die Leitung der schweizweit einzigen Patientenorganisation für Menschen mit Vaskulitiden.
Verzögerte Kostengutsprachen bringen Psychotherapeuten ins Dilemma zwischen Behandlungsauftrag und finanziellem Risiko.