Teenager eröffnet Arztpraxis in Florida

Ein junger Mann hat im US-Bundesstaat Florida seine eigene Arztpraxis eröffnet. Ein verdeckter Ermittler ist ihm jetzt aber auf die Schliche gekommen.

, 1. März 2015 um 05:10
image
  • placebo
  • ärzte
image
So präsentierte sich «Dr. Robinson» im Internet. (Bild: Sun Sentinel)
Auf seiner Webseite nennt sich Malachi Love-Robinson «Dr. Robinson». Er arbeite in seiner Praxis in Palm Beach mit Luft, Wasser, Licht und Wärme sowie Kräutertherapie, naturheilkundlichen Verfahren und Elektrotherapie. Doch Robinson ist erst 18 Jahre alt. 
Um den jugendlichen Quacksalber auf frischer Tat zu ertappen, besuchte ein verdeckter Ermittler die Praxis. Der 18-Jährige habe ihn untersucht und ihm seinen ärztlichen Rat angeboten, wie das Newsportal «Sun Sentinel» berichtet. Anschliessend habe ihn die Polizei festgenommen.
Es sei das zweite Mal, dass er vorgegeben habe, Arzt zu sein, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums von Florida. Vor einem Jahr habe sich der Teenager als Gynäkologe des St. Mary's Medical Centers ausgegeben.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Thierry Carrel: «Für Kranke ist Hoffnung zentral»

Der Herzchirurg findet, neben dem Skalpell sei die Hoffnung eines seiner wichtigsten Instrumente.

image

Vom Spital ins All: Auch eine Perspektive für Ärzte

Der Berner Mediziner Marco Sieber wird der zweite Schweizer Astronaut nach Claude Nicollier.

image

Ein Walliser wird Chefarzt am Inselspital

Der Nachfolger von Klaus Siebenrock als Chefarzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie heisst Moritz Tannast.

image

In der Schweiz sind 1100 Ärzte mehr tätig

Die Arztzahlen in der Schweiz haben ein neues Rekord-Niveau erreicht: Es gibt nun 41'100 Berufstätige.

image

Der Erfinder des Ledermann-Implantats ist tot

Er war ein bekannter Implantologe, später auch Hotelier und Schriftsteller. Nun ist Philippe Daniel Ledermann 80-jährig gestorben.

image

Ärzte in der Krise: Immer mehr suchen Unterstützung

Zu viel Arbeit, Burn-Out, Angst, Selbstzweifel und Depression: Das sind die fünf Hauptgründe für Ärzte und Ärztinnen, sich Hilfe bei der Remed-Hotline zu holen.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.