Kehrtwende: Spital Riviera-Chablais verzichtet auf Reorganisation

Das Hôpital Riviera-Chablais (HRC) will seine beiden geburtshilflich-gynäkologischen Standorte nun doch nicht zusammenlegen. Die Kantone greifen dem Spital finanziell unter die Arme.

, 14. Dezember 2017, 10:52
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Das Spital Riviera-Chablais (HRC) informierte Anfang Oktober, die Abteilungen Gynäkologie-Geburtshilfe und Pädiatrie ab 2018 an einem einzigen Standort zu vereinen: entweder in Aigle oder in Vevey. Dieser Entscheid hat viele politische und öffentliche Reaktionen ausgelöst.
Die Zusammenlegung sollte zu erheblichen finanziellen Einsparungen von mehr als zwei Millionen Franken führen. Das Spital steckt seit einigen Jahren in einer schwierigen finanziellen Situation.

Kantone verpflichten sich zu bezahlen

Nun macht das HRC eine Kehrtwende, wie es in einer Mitteilung schreibt. Das Spital hält jetzt bis zum Neubau in Rennaz an Aigle und Vevey fest. Warum? Die beiden Kantone Waadt und Wallis haben eine Zusicherung gegeben: Sie wollen das Spital finanziell unterstützen, um die beiden Standorte aufrechtzuerhalten.
Konkret haben sich die Kantone verpflichtet, bis zur Eröffnung des neuen Rennaz-Spitals die erhöhten Kosten im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung der geburtshilflich-gynäkologischen Tätigkeiten an zwei Standorten zu kompensieren. 
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