Neue Generaldirektorin für die Clinique de La Source

Die Intensivmedizinerin Carlotta Bagna übernimmt im Januar 2026 die Leitung der Privatklinik in Lausanne

, 23. November 2025 um 23:18
image
Carlotta Bagna | Bild: Anne-Laure Lechat, Clinique de La Source, PD
Die Clinique de La Source, eine der grössten Privatkliniken in der Romandie, hat Carlotta Bagna zur Generaldirektorin ernannt. Bagna wird das Amt im Januar 2026 übernehmen. Sie folgt auf Dimitri Djordjèvic, 63, der die Leitung der Clinique de La Source seit 2014 inne hatte.
Sie ist Fachärztin für Intensivmedizin und Anästhesiologie ist derzeit Leiterin der Intensivstation. Sie hat sich insbesondere durch die Leitung einer neuartigen Einheit während der Covid-Krise hervorgetan.
Carlotta Bagna wird insbesondere die Aufgabe haben, «das wichtige Projekt der Neuausrichtung der medizinisch-pflegerischen Aktivitäten am Standort Beaulieu Lausanne in Verbindung mit dem Institut et Haute École de la Santé zu leiten», so die Mitteilung der Fondation La Source. Die Waadtländer Haute École de la Source bildet jährlich etwa 200 Pflegefachleute aus.

Werdegang

Carlotta Bagna stammt aus Turin, wo sie ihr Medizinstudium absolvierte, bevor sie doktorierte und sich zur Fachärztin für Anästhesiologie und Reanimation weiterbildete. Seit 2012 lebt sie in der Schweiz und erlangte im darauffolgenden Jahr den Weiterbildungstitel als Fachärztin für Intensivmedizin. Im Jahr 2017 trat sie in die Clinique de La Source ein, wo sie die Position der leitenden Ärztin mit Verantwortung für die Abteilung für Intensivmedizin übernahm.
Im Jahr 2024 wurde sie zur Leiterin der Medizinischen Kommission und zur Verantwortlichen für die medizinische Leitung der Klinik ernannt. In dieser Funktion konnte sie «grosse Qualitäten in der Personalführung unter Beweis stellen, sowohl bei der Rekrutierung von Talenten für den Aufbau der Kompetenzzentren als auch bei der Lösung komplexer Situationen», kommentiert der Stiftungsrat die Ernennung.
Carlotta Bagna besitzt ausserdem einen Nachdiplom-Abschluss in Management von Gesundheitssystemen der HEC Lausanne.
  • La Source
  • waadt
  • akut
  • privatkliniken
  • personelles
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

Neuenburg: Muss das Spital in La Chaux-de-Fonds jetzt doch schliessen?

Vor einigen Jahren beschlossen die Bürger, dass der Kanton Neuchâtel zwei Spitäler betreiben soll – nicht nur eines. Jetzt beginnt die Debatte erneut.

image

Gutachten für die IV: Spitäler haben wenig Interesse

Es wäre eine lukrative Tätigkeit, IV-Gutachten zu erstellen. Doch die meisten Spitäler wollen nicht.

image

Intensivmediziner wechselt von Luzern nach Stans

Christian Brunner ist neuer Leiter der Intensivmedizin am Spital Nidwalden.

image

Stefan Lichtensteiger wird CEO der Winterthurer Psychiatrie

Nach einem halben Jahr als zwischenzeitlicher Direktor ist er definitiv ernannt worden: Der ehemalige Chef des St. Galler Kantonsspitals leitet nun die IPW.

image

KSGL: Alexander Penssler wird CEO

Alexander Penssler übernimmt die Leitung des Kantonsspitals Glarus von Stephanie Hackethal. Bislang leitete er die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland.

image

Genfer Reederei-Riese übernimmt Hirslanden

Die grösste Privatklinik-Gruppe der Schweiz soll unter die Kontrolle der MSC-Gruppe kommen.

Vom gleichen Autor

image

Reorganisation bei Swiss Medical Network

Genf und das Waadtland werden in der Region «Arc Lémanique» zusammengefasst, geleitet von Stanley Hautdidier. In der Geschäftsleitung kommt es zu mehreren Veränderungen.

image

Ensemble Hospitalier de la Côte: Neue Leiterin Chirurgie

Nach Stationen am CHUV und HUG kehrt Valentine Luzuy-Guarnero zum Waadtländer Gesundheitsnetzwerk EHC zurück.

image

Medizinstudierende wählen nach Fachattraktivität

Nicht Geld oder Lifestyle entscheiden – sondern die Faszination fürs Fach: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Medizinstudierende ihre Berufswahl vor allem nach der Attraktivität des Fachgebiets treffen.