USZ: Susanne Wegener erhält SNF-Förderungsprofessur

Der Nationalfonds SNF spricht der Neurologin Susanne Wegener eine Förderungsprofessur zu: für ihr Forschungsprojekt mit Schlaganfall-Patienten.

, 6. März 2017, 09:25
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Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) erteilt Susanne Wegener für vier Jahre lang eine Förderungsprofessur. Wegener ist Oberärztin in der Klinik für Neurologie am Zürcher Unispital (USZ). Der SNF unterstützt ihr Forschungsprojekt «Prediciting outcome after stroke: take a look at the other side», wie es in einer Mitteilung des Universitätsspitals heisst.  
Ziel ihrer Arbeit sei ein besseres Verständnis der Mechanismen von kollateraler Blutversorgung nach einem Schlaganfall – zur verbesserten Entscheidungsfindung für die Therapie bei akuten Schlaganfall-Patienten. 

«Eine der wenigen klinischen Förderungsprofessuren»

Für ihr Projekt werden einerseits vaskuläre Veränderungen in einem experimentellen Schlaganfall-Modell mithilfe von Bildgebung (MRI, 2-Photonen-Mikroskopie) charakterisiert. Ausserdem werden Bilddaten von Schlaganfall-Patienten durch neu entwickelte Auswertungs-Algorithmen analysiert und mit den klinischen Befunden verglichen.
«Susanne Wegeners Professur ist eine der wenigen klinischen Förderungsprofessuren, die der SNF seit der Einrichtung dieses Förderinstruments vergeben hat», schreibt das Unispital weiter. 

42 SNF-Förderungsprofessuren

Der SNF vergibt seine Förderungsprofessuren an Nachwuchsforschende, die an Schweizer Universitäten und den beiden ETH arbeiten. Mit einer auf vier Jahre aufgeteilten Unterstützung von durchschnittlich je 1,48 Millionen Franken erhalten junge Forscher die Gelegenheit, mit ihrem Team ein Projekt zu lancieren. Knapp 40 Prozent der Geförderten sind Wissenschaftlerinnen. Dieses Jahr hat der SNF 42 neue Förderungsprofessuren vergeben. 
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