Spitalverband: Zürcherin ersetzt Waadtländerin

Der Vorstand von Hplus hat die Zürcher FDP-Nationalrätin Regine Sauter als Präsidentin nominiert. Sie ersetzt die Waadtländer FDP-Nationalrätin Isabelle Moret.

, 20. Mai 2022, 08:50
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  • hplus
Auf eine Frau der FDP folgt eine Frau der FDP.  Auf eine Waadtländerin folgt eine Zürcherin. Regine Sauter ersetzt Isabelle Moret als Präsidentin des Spitalverbands Hplus. Die einstige Bundesratskandidatin Moret legt ihr Amt per Ende Juni nieder.  Sie ist im Frühjahr in die Waadtländer Exekutive gewählt worden.
Als Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) ist Regine Sauter mit dem hiesigen Gesundheitswesen vertraut. Sie ist ausserdem Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP). 
Regine Sauter ist im November 2015 in den Nationalrat gewählt worden, wo sie eine gewichtige Stimme hat. Sie gehört nicht zu jenen, die mit zig (unnötigen) Vorstössen die Verwaltung auf Trab hält. Sie zieht die Fäden im Hintergrund. 
Regine Sauter, 1966 in Schaffhausen geboren, ist Direktorin der Zürcher Handelskammer. Zudem sitzt sie unter anderem im Geschäftsführerausschuss von Economiesuisse und im Beirat des Schweizerischen Verein Balgrist. 
Die designierte Verbandspräsidentin hat an der Hochschule St. Gallen (HSG) Staatswissenschaften studiert und mit einem Doktorat abgeschlossen, später noch ein Executive MBA absolviert. 
Bis zur Neubesetzung soll das Verbandspräsidium  durch die beiden Vizepräsidenten, Werner Kübler, Direktor Universitätsspital Basel und Rolf Zehnder, designierter Direktor Spital Thurgau sichergestellt werden. 
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