Ostschweizer Kispi will Österreich zu Hilfe eilen

Das St. Galler Kinderspital könnte sich vorstellen, auch krebskranke Kinder aus Vorarlberg auf ihrer Onkologie zu behandeln.

, 12. März 2018, 10:26
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Die Kinder-Onkologie im österreichischen Dornbirn steht vor dem Aus. Deshalb wird geprüft, ob künftig krebskranke Kinder aus Vorarlberg im Kinderspital St.Gallen behandelt werden sollen.
Man könne sich durchaus vorstellen, auch Vorarlberger Kinder zu behandeln, erklärt Vizepräsident des Stiftungsrates Roman Wüst gegenüber dem ORF. «Grundsätzlich denke ich, dass wir bereit sind, grenzüberschreitende Hilfe zu leisten», sagte Wüst.

Finanzielle Fragen klären

Sollte sich Vorarlberg zu einer Zusammenarbeit entschliessen und das Angebot aus der Schweiz annehmen, müssten erfahrungsgemäss noch die finanziellen Fragen geklärt werden – also Fragen der Sozialversicherung
Das Land prüft nun das Angebot des Ostschweizer Kinderspitals in St. Gallen als Alternative zur Uniklinik Innsbruck. Dabei gehe es zuerst nicht um finanzielle Fragen, sondern um strukturelle Aspekte.
  • Kinder-Onkologie: Land prüft Standort St. Gallen, ORF
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