Neue medizinische Betreuung für die SFV-Spitzenschiedsrichter

Der neue Supplier der Schweizer Fussball-Spitzenschiedsrichter übernehmen die Hirslanden-Gruppe und Medbase. Die Betreuung beruht auf einem integrierten Versorgungsmodell rund um die Uhr.

, 10. Januar 2022, 07:13
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Im Frühjahr 2021 entschied sich der Schweizerische Fussballverband SFV, die medizinische Betreuung seiner rund 70 Spitzen-Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten auf ein neues Fundament zu stellen. «Wir suchten nach einem Medical Supplier mit einer Zukunftsvision, der bereits Erfahrung aus dem Profisport mitbringt», lässt sich Dani Wermelinger, Leiter Spitzenschiedsrichter beim SFV, in der Mitteilung zitieren. 
«Mit Medbase und Hirslanden haben wir sofort eine Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gesehen – und vor allem auch den nötigen Drive für eine Weiterentwicklung des SFV in diesem Bereich», erklärt Wermelinger die Wahl des neuen Partners.
«Für Hirslanden war klar, dass wir uns gemeinsam mit Medbase als Medical Supplier bewerben», so Stéphan Studer, Chief Operating Officer West der Hirslanden-Gruppe. «Gemeinsam können wir eine umfassende und kontinuierliche Begleitung der SFV-Spitzenschiedsrichter sicherstellen, wenn es um Prävention, Leistungsdiagnostik, Coaching, diagnostische sowie therapeutische Ansätze oder die akutmedizinische Behandlung geht.»
Die Spitzenschiedsrichter und Spitzenschiedsrichterinnen inklusive Assistenten werden darüber hinaus von einer eigens für sie eingerichteten «Referee Healthline» profitieren. Telefonisch erhalten sie rund um die Uhr an 365 Tagen pro Jahr individuelle medizinische Betreuung sowie professionelle Unterstützung bei der Wahl von Spezialisten und bei der Terminvereinbarung.
Aber auch unmittelbar auf und neben dem Platz werden die neuen Supplier künftig präsent sein. Bei Trainingslagern und Kursen werden jeweils ein Sportarzt, Physiotherapeutinnen und Masseure vor Ort sein. 
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