Medizinstudium: Zürich kooperiert mit Luzern und St. Gallen

Der Zürcher Regierungsrat gibt grünes Licht für das geplante Bildungsnetzwerk Humanmedizin.

, 6. April 2017, 07:50
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Die Zusammenarbeit mit der Universität Zürich ist für die Medizin-Programme der Unis von Luzern und St. Gallen ein wichtiger Baustein, alle Pläne in diese Richtung standen bislang unter dem Vorbehalt der Bewilligung.
Jetzt gab es definitiv grünes Licht dafür: Der Regierungsrat des Kantons Zürich stimmte der Kooperation im Rahmen des Bildungsnetzwerkes Humanmedizin zu.
Dem neuen Bildungsnetzwerk Humanmedizin gehören neben den universitären Spitälern des Kantons Zürich und den bisherigen Partner- und Lehrspitälern neu die Hochschulen St. Gallen, Luzern und Tessin (USI) sowie die ETH Zürich an.
Die Verträge zwischen den Hochschulen und Spitälern sehen diverse Zusammenarbeitsformen vor:

  • So werden künftig Bachelorstudierende der ETHZ in den Masterstudiengang der UZH wechseln können.
  • Bachelorstudierende der UZH wiederum erhalten die Möglichkeit, den Masterstudiengang an der USI zu absolvieren.
  • Eine deutlich engere Zusammenarbeit ist mit den Hochschulen St. Gallen und Luzern vorgesehen. Die UZH bietet mit diesen zusammen ab Studienjahr 2020/21 für jeweils 40 Studierende gemeinsame Masterstudiengänge an.

Das Bildungsnetzwerk Humanmedizin steht unter der akademischen Verantwortung der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich. 


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