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«Genau das, was wir gesucht haben»

Als CEO der Spitex Zürich Limmat führt Christina Brunnschweiler 950 Mitarbeitende. Die meisten arbeiten dezentral. Damit die Kommunikation klappt, setzt sie auf die App von Qnnect.

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  • kommunikation
Frau Brunnschweiler, Kommunikation ist Chefsache. Gilt das auch für Sie?
Christina Brunnschweiler: Natürlich. Kommunikation ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Aber sie ist auch Tag für Tag eine Herausforderung, weil unsere Mitarbeitenden dezentral bei Kunden arbeiten und ich sie darum im Alltag nicht persönlich erreichen kann. 
Wie stellen Sie unter diesen Umständen die interne Kommunikation sicher?
Alle Mitarbeitenden der Spitex Zürich Limmat verfügen über ein Phablet, eine Mischung aus Phone und Tablet, auf dem sie ihre Leistungen erfassen und auch die ganze Planung und Dokumentation abrufen. Es ist naheliegend, die Geräte auch für die interne Kommunikation zu nutzen. Wir haben Versuche gestartet mit WhatsApp, aber das war aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen problematisch.
Welche Lösung haben Sie gefunden?
Intern kommunizieren wir primär über zwei Kanäle: Die App von Qnnect und künftig auch über unser Unternehmenssystem. Mit Qnnect versenden wir alle Informationen, die das Unternehmen betreffen, etwa Mitteilungen der Geschäftsleitung, Personalwechsel oder Einladungen für Veranstaltungen. Damit können wir 700 Mitarbeitende erreichen, die auf der Plattform aktiv sind.
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    Christina Brunnschweiler

    CEO Spitex Zürich Limmat

    Christina Brunnschweiler arbeitet seit dem Jahr 2000 bei der Spitex, zunächst als Geschäftsleiterin der Spitex Zürich-Ost, seit 2010 als CEO der Spitex Zürich Limmat. Zuvor war sie Principal Consultant beim Beratungsunternehmen PwC. Sie studierte an der Hochschule St. Gallen (HSG) Wirtschaftswissenschaften.

Wie sehr hilft das Chatprogramm den Mitarbeitenden, die ja eigentlich Einzelkämpfer sind, im Team zu funktionieren?
Es hilft sehr. Die Leiter der Teams, die zwischen 12 und 30 Mitglieder umfassen, verteilen zum Beispiel über die Chats die Protokolle der Teamsitzungen, damit alle auf dem gleichen Stand sind. Auch innerhalb von Teams können sich Gruppen bilden, deren Mitglieder sich in Echtzeit austauschen können.
Die Spitex hat viele ältere Mitarbeitende. Wie kommen diese mit der App zurecht?
Bestens. Da die Leistungserfassung schon seit Jahren elektronisch geschieht, haben sie sich längst an die Geräte gewöhnt. Alle müssen die Tools benützen und tun das auch problemlos.
Sie haben noch die analoge Kommunikation erlebt. Wie sehr vereinfachen die digitalen Tools die Mitarbeiterführung?
Sie sind ein absoluter Meilenstein und genau das, was wir schon immer gesucht haben.
Was gefällt Ihnen als Vorgesetzte speziell daran?
Dass ich über Likes und Kommentarfunktionen unmittelbar ein Feedback erhalte. Ich habe mir zum Beispiel überlegt, unsere Richtlinien zum Thema sexuelle Belästigung zu erweitern. Dank der Funktionen kann ich nun einfach herausfinden, was die Beschäftigten davon halten. Wichtige Botschaften setzen wir auch filmisch um, so gibt es ein Video über unsere neue Strategie. 

«Die digitalen Tools fördern das Gemeinschaftsgefühl.»

Überwachen Sie, ob und wie die einzelnen Mitteilungen gelesen werden?
Nein. Mein Ziel ist, dass die Mitarbeitenden uns hören. Ob sie uns auch verstehen, ist eine andere Frage. Wichtig ist, dass sie bei Unklarheiten immer die Möglichkeit haben nachzufragen. Dank dem Chat ist das einfach.
Ständig erreichbar zu sein, kann auch belastend sein. Wie gehen die Mitarbeitenden damit um?
Wir sagen klar, dass sie nicht ständig erreichbar sein müssen. Das Phablet ist ein Arbeitsgerät und lässt sich in der Freizeit einfach abschalten. In dringenden Fällen senden wir ohnehin ein SMS. Umgekehrt dürfen die Mitarbeitenden das Phablet nicht privat nutzen. Die Pflegenden können sich in der Regel gut abgrenzen, sie lernen das in der Ausbildung.
Wie wirken sich die digitalen Tools auf den Spitex-Spirit aus?
Sie fördern auf jeden Fall Gemeinschaftsgefühl. Wie genau, möchte ich noch herausfinden. Derzeit findet bei uns eine Organisationsänderung statt, die zuerst übers Chatprogramm vorgestellt wird und die ich anschliessend in den Spitex-Zentren mündlich erklären werde. Die Mitarbeitenden werden also zuerst auf digitalem Weg informiert und haben nachher Gelegenheit, mit mir darüber zu diskutieren. Neben der digitalen Kommunikation lege ich auch grossen Wert auf das direkte Gespräch. 
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Qnnect verbindet

Qnnect begleitet Sie auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Die App bietet speziell aufs Gesundheitswesen zugeschnittene Kommunikationslösungen und ermöglicht einen einfachen, sicheren und effizienten Austausch von Informationen und Nachrichten. 
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