Engere Zusammenarbeit der Kantonsspitäler Glarus und Graubünden

So planen die beiden Häuser gemeinsame Ausbildungsgänge im Bereich Pflege.

, 9. Juni 2016 um 13:29
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Bereits seit drei Jahren arbeiten die Kantonsspitäler von Glarus und Graubünden zusammen, ingesamt haben sie 18 Kooperationsfelder gefunden – insbesondere beim Austausch von Spezialärzten, etwa in der Ophtalmologie, der Gefässchirurgie oder der Akutgeriatrie.
Nun prüfen die beiden Häuser sechs weitere solche Kooperationsfelder: Dies sagte der Glarner Spitaldirektor Markus Hauser dem Regionaljournal von Radio SRF

Ausbildungsgänge und Kadertagungen

Als Beispiel nannte er die Ausbildung von Pflegenden: Hier strebt man aktuell eine vertiefte Zusammenarbeit an; geplant werden etwa gemeinsame Ausbildungsgänge, Kadertagungen oder Erfahrungsgruppen. 
Bedingung sei allerdings, dass die Zusammenarbeit für beide Partner ein Gewinn sei. Andere «Kooperationsfelder» wurden denn auch wieder abgebrochen. So endete ein engerer Austausch in der Diabetologie, weil das Kantonsspital Glarus einen eigenen Endokrinologen anstellte. Geprüft wurde auch eine gemeinsame Leitung in der Pflege bei der Dialyse – aber dann kam man zum Schluss, das dies kaum den erhofften Nutzen bringen werde.
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