Der Viktor in der Kategorie «medizinische Meisterleistung» geht an…

32 Nominationen sind in der Kategorie «medizinische Meisterleistung» eingegangen, fünf herausragende Persönlichkeiten haben nun die Chance auf den Viktor. Wer sind sie?

, 25. März 2022, 13:21
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Medizinische Meisterleistungen finden tagtäglich in unserem Gesundheitswesen statt, ohne, dass sie von der Öffentlichkeit direkt wahrgenommen werden – sie revolutionieren die Behandlung von schwer kranken Patienten, geben neue Erkenntnisse in der Erforschung von Krankheiten, sind innovativ in der Organisation des Klinikmanagements und haben eine internationale Strahlkraft. Kurz: Sie schaffen massive Verbesserungen für den Patienten und für das gesamte Gesundheitswesen. Mit der Auszeichnung des Viktor-Awards in der Kategorie «medizinische Meisterleistung» wird eine herausragende Leistung gewürdigt, ihr Sichtbarkeit und Wertschätzung verliehen. Dazu Prof. Dr. med. Jürg Hodler, Ärztlicher Direktor des Universitätsspitals Zürich: «Wir haben 32 Nominationen erhalten und uns bei der Auswahl an strikte Kriterien gehalten. So haben wir Personen ausgewählt mit nationaler/internationaler Bekanntheit, deren Leistung einen direkten Nutzen für den Patienten hat.»
Jedes Jury-Mitglied durfte unabhängig diejenigen Kandidaten nennen, die er in der Schlussrunde sehen würde, anschliessend wurden die Gründe für die Nomination innerhalb der Jury diskutiert: «Wir haben recht schnell einen Konsens erreicht und sind nun gespannt, wer aus unseren fünf Nominierten den Viktor gewinnt», so Prof. Hodler.   
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    Prof. Jocelyne Bloch

    Neurochirurgin CHUV

    Gelähmten wieder zum Gehen verhelfen – was sich wie ein Wunder anhört, ist das Ziel der Neurochirurgin Jocelyne Bloch (CHUV). Die Professorin für Neurowissenschaften an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) ist Mitentwicklerin eines ausgeklügelten Implantatsystems zur Elektrostimulation des Rückenmarks bei Querschnittgelähmten, damit diese wieder Bewegungen ausführen können. Gemeinsam mit dem Neurowissenschaftler Grégoire Courtine (ETHL) haben sie das Kompetenzzentrum «NeuroRestore» für Neurorehabilitation und Neurotechnologien ins Leben gerufen und streben damit nach einer weltweiten Führungsposition der Schweiz.

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    Prof. Dr. med. Dr. h. c. Omer Dzemali

    Chefarzt Klinik für Herzchirurgie am Stadtspital Triemli

    Der Herzchirurg legt nicht nur grossen Wert auf Teamarbeit und standardisierte Abläufe, sondern auch auf innovative Operationsverfahren. Nicht umsonst ist das Triemli weit über die Zürcher Grenzen für seine Herzchirurgie bekannt. Weshalb Dzemali Herzchirurg geworden ist? «Meine Grossmutter war schwer herzkrank und starb, als ich 9 war. Dieses prägende Erlebnis erweckte in mir den Wunsch, eines Tages anderen Menschen zu helfen.»

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    Prof. em. Dr. med. Martin Meuli

    ehemaliger Direktor Chirurgie am Universitäts-Kinderspital Zürich

    Der international bekannte Arzt hat auf dem Gebiet der fötalen Chirurgie Pionierarbeit geleistet. Als chirurgische Sensation war vor 11 Jahren die erste Operation Meulis an einem Fötus im Mutterleib. Das ungeborene Kind litt an Spina bifida. Seither sind vom fötalchirurgischen Team des Kinder- und des Universitätsspitals Zürich schon 143 vorgeburtliche Operationen bei Spina bifida vorgenommen worden. Damit konnten schwerste lebenslange Handicaps vermieden oder gemildert werden.

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    Prof. Dr. med. Nicolas Rodondi

    Präsident smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland, Direktor des Berner Instituts für Hausarztmedizin BIHAM

    smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland verfolgt den Grundsatz, dass eine Behandlung nur dann angewendet wird, wenn sie tatsächlich etwas bringt. Der Verein kämpft gegen den Missstand, dass immer wieder medizinische Behandlungen und Abklärungen durchgeführt werden, die den Patienten keinen Mehrwert bringen. Dazu werden unnötige Behandlungen aus den verschiedenen medizinischen Fachgebieten veröffentlicht und die Patienten dazu ermutigt, mit den Gesundheitsfachpersonen in einen Dialog zu treten.

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    Franziska von Arx

    Geschäftsführende Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin SGI

    Die oberste Intensivpflegefachfrau der Schweiz steht stellvertretend für die hervorragende Arbeit, die das Fachpersonal auf den IPS in der Coronapandemie leistete. Franziska von Arx hat eine wichtige Rolle gespielt, in dem sie dem dauerbelasteten Personal eine Stimme gab. Die Fachgesellschaft hat zeitnahe und medizinnahe wichtige Daten für die Spitalführungen geliefert, die in den Daten auf Bundesebene nicht immer erhältlich waren.

Stimmen Sie jetzt ab! Das Voting ist noch bis zum 30. März 2022 geöffnet.

  • Zum Voting

Hauptsponsor und Presenting Partner von «Viktor» ist Johnson & Johnson.

Live vom Roten Teppich!

Unser Partner santemedia holt Gäste vor die Kamera: Livestream vom Roten Teppich anlässlich der Awardverleihung vom 7. April im The Dolder Grand. Link folgt!
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