Sponsored

Bin ich in meinem Gesundheitsberuf noch zufrieden?

Viele kennen das Gefühl, beruflich festzustecken. Die tägliche Arbeitslast drückt und verhindert, dass man sich mit der eigenen Situation auseinandersetzen und diese verbessern kann. Um beruflich weiterzukommen, braucht es eine kritische Selbstanalyse und einen bewussten Entscheid für neue Wege.

, 5. November 2020, 08:00
image
  • zhaw
  • ausbildung
  • arbeitswelt
  • weiterbildung
Gesundheitsfachleute sind nicht nur in Zeiten einer Pandemie stark gefordert. Sie arbeiten im Spannungsfeld zwischen laufend ändernder Evidenzlage und technologischem Fortschritt auf der einen Seite, Personalmangel und oft schwierigen Rahmenbedingungen, zum Beispiel bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, auf der anderen Seite. Und dieses Spannungsfeld fordert Gesundheitsfachleute nicht nur, sondern überfordert teilweise auch. Unzufriedenheit im Job, Schlafstörungen und chronische Spannungszustände sind die Folgen – und oft Etappen auf dem Weg zum Burnout oder zur Kündigung. Für die Gesundheitsberufe belegen Studien im Vergleich zu anderen Berufsgruppen leider hohe Burnoutquoten respektive eine kürzere Verweildauer im Beruf. Doch es gibt Möglichkeiten und Wege, die Freude am Beruf zu erhalten, beispielsweise mit einer Ausbildung auf Masterstufe oder einer Weiterbildung. Arbeitgeber können vermehrt engagierte und kompetente Mitarbeitende im Betrieb halten, wenn sie ihnen eine berufsbegleitende Entwicklung ermöglichen.

Berufsbegleitendes Masterstudium eröffnet neue berufliche Optionen

Zugegeben, ein Masterabschlusss ist kein Wundermittel gegen die erwähnten strukturellen Schwierigkeiten im Gesundheitswesen. Doch er kann der eigenen beruflichen Laufbahn einen Kick geben und neue berufliche Optionen eröffnen. Es lohnt sich deshalb, einmal innezuhalten und sich zu fragen: «Wie will ich in Zukunft arbeiten? Und wie kann ich mir das ermöglichen?»

 

Wo stehe ich in meinem Gesundheitsberuf?

Folgende Fragen sollten sich nicht nur Ergo- oder Physiotherapeutinnen, Hebammen oder Pflegefachmänner von Zeit zu Zeit stellen.
  • Möchte ich mit einer Advanced-Practice-Rolle mehr Verantwortung und neue, spannende (z.T. auch ärztliche) Aufgaben übernehmen?
  • Will ich nach mehreren Jahren Berufserfahrung doch einmal die Teamleitung übernehmen?
  • Möchte ich mich für die interprofessionelle Zusammenarbeit von Gesundheitsfachleuten einsetzen, und für eine bessere Betreuung von Patientinnen und Patienten mit weniger Schnittstellen?
  • Könnte ich mein Wissen und meine Erfahrung als Dozentin an einer Hochschule dem Nachwuchs weitergeben?
  • Möchte/Soll ich meinem Wunsch nach einer vertieften fachlichen Auseinandersetzung zu einem spezifischen Thema aus meinem Arbeitsbereich nachgehen? Zum Beispiel mit eigener Forschungsarbeit?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen für sich mit Ja beantworten können, sollten Sie ein berufsbegleitendes Masterstudium oder eine Weiterbildung zumindest prüfen.

Meine eigene Situationsanalyse

Ein solcher Zwischenhalt kann hilfreich sein, wenn Sie Ihre persönliche Situation analysieren, eigene Wünsche formulieren und diese in Gesprächen mit Peers oder Dozierenden von Hochschulen überprüfen. Er unterstützt Sie dabei, zum Schluss einen bewussten Entscheid für oder gegen eine berufliche Veränderung zu fällen.
Vielleicht kommen Sie aufgrund Ihrer persönlichen Situationsanalyse aber auch zum Schluss, dass ein Weiterbildungsmaster MAS besser zu Ihren beruflichen Zielen passt als der akademische Weg mit dem Master of Science, der übrigens neu auch für Gesundheitsfachleute in der Schweiz bis zu einem Doktorat führen kann.
Eine eigene Situationsanalyse weckt oft neue Lebensgeister, gibt Klarheit und motiviert im besten Fall, die nächsten Schritte anzugehen. Gerade in Krisenzeiten kann ein neuer Fokus Orientierung geben.  
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Erfolgreich führen in einem herausfordernden Umfeld

Fachkräftemangel und Kostendruck: Führungspersonen im Gesundheitswesen stehen vor komplexen Herausforderungen. Um sie zu meistern, sind zunehmend Management- und Marketingkenntnisse gefragt. Genau diese Kompetenzen vermittelt das CAS «Geschäftsführung von Praxen» an der ZHAW.

image

Marco Stücheli wechselt vom BAG zum Spital Männedorf

Der 39-Jährige leitete bis Ende 2022 die Arbeitsgruppe Kommunikation Covid-19-Taskforce. Nun wird er Kommunikationschef in Männedorf.

image

Das ist der neue Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft

Der Hausarzt Tobias Burkhardt hat das Präsidium der AGZ von Josef Widler übernommen. Der neue Präsident will unter anderem den Ärztenachwuchs sichern.

image

Kliniken Valens: In der Geschäftsleitung kommt es zu einem Wechsel

Nach 37 Jahren als Direktor Therapien reduziert Peter Oesch sein Pensum an den Kliniken Valens. Das Zepter übergibt er Robert Durach.

image

Das See-Spital gewährt einen Teuerungsausgleich und erhöht die Löhne

Das ist ein grosszügiger Akt: Die Mitarbeitenden erhalten neben einem Teuerungsausgleich sechs Prozent mehr Lohn. Auch der Nachtzuschlag wird deutlich erhöht.

image

Das sind die Neujahrswünsche der FMH und Kinderärzte Schweiz

2022 war voller Herausforderungen und Unsicherheiten. Nun blicken Spitäler und Verbände zurück und verraten ihre Neujahrswünsche. Heute folgt der zweite Teil der Serie.

Vom gleichen Autor

image

Viktor 2022: Nominieren Sie jetzt!

Würdigen Sie aussergewöhnliche Leistungen im Gesundheitswesen 2022 und nominieren Sie bis Ende Januar Ihren persönlichen Favoriten.

image

Der ORBIS U Frame wird pilotiert

«Willkommen bei ORBIS» – seit vielen Jahren begrüsst ORBIS NICE seine Anwender mit diesen Worten. Als Marktführer im deutschsprachigen Raum hat ORBIS täglich viele tausend Nutzer aus allen Arbeitsbereichen eines Krankenhauses.

image

Effizienz im digitalen Zeitalter dank SHIP

Wenn sich Spitäler um Administratives kümmern, geht wertvolle Zeit verloren. Zeit, die für Patientinnen und Patienten fehlt. Das geht effizienter: SHIP vereinfacht das Schweizer Gesundheitswesen und stellt sicher, dass alle Beteiligten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen haben.