Luks: Das sind die neuen Chefärzte der Radiologie und Nuklearmedizin

Das Luzerner Kantonsspital organisiert die Abteilung Radiologie und Nuklearmedizin neu. Zu Chefärzten ernannt wurden Thomas Treumann und Andreas Falk.

, 12. Januar 2023 um 13:25
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Die beiden neuen Chefärzte Radiologie Thomas Treumann (links) und Andreas Falk. | zvg
Die Radiologie und Nuklearmedizin am Luzerner Kantonsspital (Luks) wird neu organisiert. Ziel sei es, auf die Bedürfnisse und Entwicklungen der bildgebenden Diagnostik und Therapien der Zukunft vorbereitet zu sein, schreibt das Luks in einem Communiqué.
Im Rahmen dieser Neuorganisation hat der Verwaltungsrat auf Antrag der Geschäftsleitung Andreas Falk und Thomas Treumann zu Chefärzten am Luzerner Kantonsspital gewählt.

Fünf neue Bereiche

Mit den neuen Strukturen baut das Luks am Standort Luzern die subspezialisierte und organspezifische Radiologie aus. Weiter soll die Koordination der Aussenstandorte im umfassenden Radiologie-Netzwerk in der Zentralschweiz vorangetrieben werden.
Die Führung der Radiologie und Nuklearmedizin unter der Leitung von Justus E. Roos wird hierbei neu auf fünf Bereiche
  • Radiologie Zentrum,
  • Radiologie Netzwerk,
  • Nuklearmedizin,
  • Radiologie Fachpersonal und
  • Dienste
aufgeteilt. Während Andreas Falk «Radiologie Netzwerk» leitet, übernimmt Thomas Treumann den Bereich «Radiologie Zentrum».

Über Andreas Falk

Im Juni 2017 hat Falk als Oberarzt in der Radiologie und Nuklearmedizin am Luks gestartet. Im August 2017 übernahm er die Standortleitung der Radiologie am Kantonsspital Nidwalden. Mit dem Wechsel als Leiter der Radiologie an den Standort Sursee wurde Andreas Falk zum Co-Chefarzt befördert und ist Mitglied der Standortleitung Sursee.
Er absolvierte sein Medizinstudium und die universitäre klinische und radiologische Aus- und Weiterbildung an der Ruhr Universität Bochum, Deutschland. Es folgten spitalassoziierte Praxis-Tätigkeiten, zuletzt als ärztlicher CEO eines Grosspraxen-Verbundes in Deutschland.
Die Facharztanerkennung Diagnostische Radiologie erlangte er 1996 und die Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie 1998. Seine Schwerpunkte liegen laut Mitteilung in der MRI-, CT- und Mamma-Diagnostik sowie der interventionellen Radiologie (CT-Biopsien, Drainagen).

Über Thomas Treumann

Treumann fungiert seit 2009 als Co-Chefarzt Radiologie und Nuklearmedizin sowie als Chefarzt-Stellvertreter am Luks. Nach dem Studium in Aachen, Deutschland, leistete er zunächst ein klinisches Jahr in der chirurgischen Abteilung der Städtischen Krankenhaus Friedrichshafen am Bodensee (D) und absolvierte von 1991 bis 1996 in München seine Ausbildung zum Radiologen.
Zwischen 1996 und 1999 war er Oberarzt am Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München.
Er trat 1999 ins Luks ein und leitete die MRI-Diagnostik als Oberarzt und seit 2002 als Leitender Arzt. Seit 2021 unterrichtet er im Rahmen des Joint Medical Master an der Universität Luzern. Seine Schwerpunkte liegen in der MRI- und CT- Diagnostik, gepaart mit profunden PACS/IT-Kenntnissen.
  • arbeitswelt
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