Reha: Aus Vamed wird Vitrea
Die Vamed-Gruppe tritt künftig unter dem Markennamen Vitrea auf. Das Unternehmen plant eine Wachstumsstrategie – Klinikkäufe nicht ausgeschlossen.
„Dafür waren zum einen Kostenerwägungen ausschlaggebend, zum anderen aber auch strategische Überlegungen. Wir sind der Überzeugung, dass wir nur so die nächste Stufe der Digitalisierung zünden und effizient arbeiten können“
Matthias Kliebenschädel: „Mit ORBIS können wir die nächste Stufe der Digitalisierung zünden und effizient arbeiten. Mit der Vereinheitlichung der Applikation haben wir einrichtungsübergreifend auch die Abläufe weitestgehend standardisiert, rund 80 Prozent sind identisch. Die Projektmitarbeiter seitens Dedalus HealthCare waren wirklich äußerst professionell, haben uns sehr gut angeleitet und letztlich zum Optimum geführt.“
„In ORBIS haben wir die geforderte integrierte Lösung gefunden, mit der wir alle medizinischen Prozesse von der Frühreha beatmeter Patienten über die spezialisierte Rehabilitation in der Klinik mit allen pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen inklusive der Überleitung in den ambulanten Bereich ohne Schnittstellen abdecken können. Ein weiteres Argument war die neue Bedienphilosophie ORBIS U, die es uns unter anderem ermöglicht, dass Ärzte und Pflegekräfte ihre Dokumentation mobil auf dem Tablet vornehmen können“
„Mit dem Enterprise Content-Managementsystem wollen wir zudem weitere Prozesse automatisieren und letztlich eine revisionssichere Speicherung all unserer Daten gewährleisten“, so Kliebenschädel.
„Behandlungsverträge und andere Dokumente, die der Patient gegenzeichnen muss, könnten mittels elektronischer Unterschrift erfasst und direkt im KIS ablegt werden“, erläutert Filipponi-Koller.
„Mit der Vereinheitlichung der Applikation wollten wir auch die Abläufe weitestgehend standardisieren. Uns ist es gelungen, dass rund 80 Prozent heute identisch sind. Die restlichen 20 Prozent sind den unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten der jeweiligen Rehakliniken geschuldet“, gewährt Kliebenschädel Einblick in die Überlegungen von VAMED Schweiz.
„In der Rehabilitation ist es elementar, dass wir interdisziplinär arbeiten und die verschiedenen Disziplinen ihre Informationen schnell und einfach austauschen können. In diesem Formular können Mediziner, Pflegekräfte und Therapeuten alle wesentlichen Informationen zum Umfeld des Patienten, zu seinem aktuellen Genesungsstand, sowie den nötigen täglichen Aktivitäten zur Zielerreichung dokumentieren und als Grundlage für interdisziplinäre Gespräche nutzen. So haben alle an der Behandlung Beteiligten einen Überblick zum gemeinsamen Patienten“
„Wir arbeiten nicht mit Mandanten, sondern mit Betriebsstätten. Das Für und Wider haben wir intensiv mit Dedalus HealthCare diskutiert. Um Daten zwischen den Kliniken austauschen zu können, schien das die geeignete Lösung“, sagt Kliebenschädel.
„Deshalb war Frage, wie wir die Übergangsphase gestalten, sehr zentral“, betont der IT-Leiter.
„Die haben über die Zeit ein recht tiefes Verständnis für ORBIS und die Möglichkeiten entwickelt, die es uns bietet. Zudem schätzen sie, dass das System individuell konfigurierbar und Dedalus HealthCare willens ist, es mit uns zusammen weiterzuentwickeln. Das hat die Motivation und die Vorfreude auf die Veränderung gesteigert. Sehr deutlich ist, dass wir bereits viele Prozesse verbessern konnten“, so Filipponi-Koller.
„Vor allem haben wir mit Dedalus HealthCare einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der das Wissen aus zahlreichen Systemeinführungen mitbringt. Er hat uns stets gesagt, was das KIS kann, und gemeinsam mit den Nutzern eine Anwendung erarbeitet, die unserer Arbeitsweise gerecht wird“,
„Wenn wir gemerkt haben, dass etwas nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben, hat unser Partner immer eine Lösung gefunden. Andersherum wurde der Projektplan auch schon mal angepasst, wenn bei uns an einer Stelle die Ressourcen knapp wurden“, so Matthias Kliebenschädel.
„Jede Diskussion war konstruktiv, zielgerichtet, wertschätzend und mit positiver Energie geführt. Deshalb hatten wir auch nie Zweifel daran, den richtigen Partner gewählt zu haben. Bis zum Schluss gab es keine Eskalation in diesem Projekt.“
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