USB: Neubau wächst – Betrieb läuft normal weiter

Das Klinikum 2 wächst nun in die Höhe. Der Kanton unterstützt das Projekt, dessen Gesamtkosten auf rund 1,7 Milliarden Franken geschätzt werden.

, 16. Februar 2026 um 05:12
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UBS-Baustelle. Bild: zvg
Das Universitätsspital Basel hat den Grundstein für das neue Klinikum 2 gelegt. Mit dem Neubau ersetzt das USB den Spitalbau aus den 1970er-Jahren und erreicht einen 'Meilenstein' im Generationenprojekt «Campus Gesundheit», wie das USB mitteilt.
Seit dem Spatenstich im Januar 2024 wurden laut USB rund 120’000 Kubikmeter Erde ausgehoben, 200 Bohrpfähle bis zu 36 Meter tief verankert und etwa 500 Anker gesetzt. Damit ist das Fundament für den künftigen Bettenturm gelegt, der bis 2028 in die Höhe wachsen soll. Der Spitalbetrieb läuft während der gesamten Bauzeit ohne Unterbruch weiter – mit täglich rund 3’800 ambulanten Patientenkontakten und bis zu 700 belegten Betten.
Der Neubau entsteht östlich des heutigen Klinikums. Nach der Inbetriebnahme des Turms mit Annex – vorgesehen bis 2031 – wird das bestehende Gebäude abgebrochen und durch einen Sockelbau ersetzt, der bis 2042 bezogen werden soll.

Kosten

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt das Projekt mit einem Darlehen von 150 Millionen Franken. Für den gesamten «Campus Gesundheit» wurden zuletzt Gesamtkosten von rund 1,7 Milliarden Franken veranschlagt.
Mit dem Bau sichert das USB nach eigenen Angaben die universitäre medizinische Versorgung der Nordwestschweiz langfristig. Das Projekt gilt als eines der grössten Spitalbauvorhaben der Region und soll die Infrastruktur für Grundversorgung, Forschung und Spitzenmedizin für die kommenden Jahrzehnte erneuern.
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