Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) hat sechs neue Gesundheitseinrichtungen aufgenommen. Fünf Kantonsspitäler sowie das Swiss Cancer Institute können nun klinische Daten für standortübergreifende Forschungsprojekte in der personalisierten Medizin bereitstellen.
Neu im Netzwerk vertreten sind das Kantonsspital Aarau, das Kantonsspital Baden, das Luzerner Kantonsspital, die Ente Ospedaliero Cantonale, HOCH Health Ostschweiz sowie das Swiss Cancer Institute. Damit erweitert sich die nationale Datenbasis für die Forschung deutlich.
Austausch von Gesundheitsdaten
Die neu angeschlossenen Einrichtungen liefern – in unterschiedlichem Umfang – standardisierte klinische Basisdaten. Dazu gehören unter anderem Angaben zu Diagnosen, Behandlungen, Medikamenten und Laborwerten. Die Daten werden vor der Nutzung anonymisiert und in eine gemeinsame Struktur überführt, sodass sie spitalübergreifend ausgewertet werden können.
Mit der Aufnahme des Swiss Cancer Institute erhält insbesondere die Krebsforschung zusätzlichen Schub. Erstmals können standardisierte Daten von Krebspatientinnen und -patienten aus der ganzen Schweiz im SPHN-Format für Forschungsprojekte genutzt werden, schreibt die
Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften.Koordiniert wird das Swiss Personalized Health Network von der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften gemeinsam mit dem SIB Swiss Institute of Bioinformatics.
Ziel ist es, den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Spitälern und Forschungseinrichtungen zu vereinfachen und damit die personalisierte Medizin in der Schweiz voranzubringen.