Spital Emmental: Neue Co-Leiterin der Psychiatrie

Claudine Kroužel wechselt von der Privatklinik Wyss nach Burgdorf und Langnau.

, 18. Februar 2026 um 16:18
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Bild: PD
Das Spital Emmental ernennt Claudine Kroužel zur Co-Departementsleiterin der Psychiatrie. Sie folgt im August auf Christine Frötscher, die sich frühzeitig pensionieren lässt.
Claudine Kroužel arbeitet seit 2017 als Chefpsychologin und Leiterin des Klinisch-Psychologischen Dienstes der Privatklinik Wyss. Ausserdem ist sie Supervisorin und Dozentin für psychotherapeutische Weiterbildungsinstitute, und sie arbeitet als Notfallpsychologin für die Stiftung Carelink.
Claudine Kroužel erwarb nach dem Psychologiestudium den Fachtitel Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, ferner Zertifikate als Gruppenanalytikerin SGAZ, in psychologischer Nothilfe NNPN sowie als Psychoonkologische Psychotherapeutin SGPO erworben. Sie verfügt nebst einem Executive MBA in Medical Management über eine psychologische Ausbildung sowie Weiterbildungen in Psychotherapie, Traumatherapie und psychosozialer Versorgung.
Bereits früher arbeitete sie während mehrerer Jahre am Spital Emmental in Langnau, zuerst als Psychologin, später als leitende Psychologin und Leiterin des psychiatrischen Ambulatoriums.
Ab August wird Claudine Kroužel das Departement Psychiatrie in einer Co-Leitung mit Chefarzt Michael Strehlen führen.
«Christine Frötscher hat in den letzten 15 Jahren – in Co-Leitung mit dem jeweiligen Chefarzt – die psychiatrische Grundversorgung im Emmental massgeblich geprägt und mit viel Geschick kontinuierlich weiterentwickelt», würdigt das Spital die scheidende Co-Leiterin Psychiatrie. «Sie setzte sich konsequent für ein qualitativ hochstehendes, niederschwelliges und nicht stigmatisierendes Angebot für Menschen in psychischen Krisen ein. Sie trug wesentlich und erfolgreich dazu bei, die Interprofessionalität zu stärken und das Modell einer dualen Führung in allen Bereichen des Departements der Psychiatrie zu verankern. Christine Frötscher förderte durch konsequente
Netzwerkarbeit über die Spitalgrenzen hinaus die Verankerung von psychiatrischen Angeboten in der Region Emmental und setzte sich so konsequent für eine wohnortsnahe psychiatrische Versorgung ein.»
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