Spitäler Schaffhausen: Neue Chefärztin Chirurgie

Adrienne Imhof wechselt vom Stadtspital Triemli nach Schaffhausen und tritt dort per 1. Dezember 2015 die Nachfolge von Franc Hetzer an.

, 27. August 2015 um 09:11
image
Der Spitalrat der Spitäler Schaffhausen hat nach öffentlicher Ausschreibung und in einem «breit abgestützten Findungsverfahren» die neue Chefärztin Chirurgie gewählt. Es handelt sich um Adrienne Imhof, die früher bereits als Unterassistentin, Assistentin und als Oberärztin in den Spitälern Schaffhausen tätig war. Seit 2010 arbeitete sie im Zürcher Stadtspital Triemli, blieb aber die ganze Zeit in Schaffhausen wohnhaft. Adrienne Imhof tritt am 1. Dezember 2015 die Nachfolge von Franc Hetzer an, der das Kantonsspital nach fünf Jahren verlässt. 
Adrienne Imhof wurde 1970 in Zürich geboren und absolvierte ihr Medizinstudium an der Universität Zürich. Sie war an mehreren Regionalspitälern als Assistenzärztin tätig und als Oberärztin an den Kantonsspitälern St. Gallen und Schaffhausen angestellt. Zuletzt arbeitete sie am Triemli als Leitende Ärztin. Daneben hat sie an der Graduate School of Business, Economics, Law and Social Sciences der Universität St. Gallen den Titel eines eMBA erworben. 

Schwerpunkt: Komplikationen

Sie ist seit 2004 Fachärztin Chirurgie FMH und hat 2009 den Schwerpunkttitel Allgemeinchirurgie und Traumatologie FMH erworben, 2011 den europäischen Schwerpunkttitel für Coloproktologie EBSQ sowie 2014 den Schwerpunkttitel Viszeralchirurgie FMH. Ihre operative Tätigkeit umfasst das ganze Spektrum der viszeralen und traumatologischen Grundversorgung und speziell die Eingriffe im Bereich des Darms und Enddarms, besonders auch die Tumorchirurgie. 
Wissenschaftlich befasste sich Adrienne Imhof besonders mit der Thematik von Komplikationen häufiger chirurgischer Eingriffe (Dissertation Universität Bern) sowie der Entwicklung eines Instrumentariums zur Erfassung von Komplikationen (Masterarbeit eMBA Universität St. Gallen). Sie ist auch an an der Universität Zürich als Lehrbeauftragte tätig. 

  • Medienmitteilung Spitäler Schaffhausen zum Personalwechsel

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Auch das Spital Davos schrieb rot

Wie in vielen anderen Akutspitälern sank 2023 die Zahl der stationären Patienten leicht, während es bei den ambulanten Fällen einen Zuwachs gab.

image

Spitäler FMI: Guter Umsatz, kleiner Gewinn

Sechs Millionen Franken mehr als im Vorjahr setzten die Betriebe der Spitäler Frutigen, Meiringen, Interlaken um. Übrig bleibt aber nur ein kleiner Gewinn.

image

Spitalzentrum Biel spannt mit TCS zusammen

Das Spital Biel gründet für planbare Patiententransporte eine neue Firma: zusammen mit dem TCS.

image

Liquiditätsengpass beim Spital Davos

Weil es eilte, hat die Gemeinde Davos 1,5 Millionen Franken noch vor der Genehmigung an ihr Spital überwiesen.

image

Erstes Schweizer Babyfenster geht vielleicht zu

Weil die Geburtenabteilung im Spital Einsiedeln geschlossen bleibt, ist auch die Zukunft des Babyfensters ungewiss.

image

Simpler Grund für Neubau: Ein Land braucht ein eigenes Spital

Eine Umfrage zeigt: Für die Liechtensteiner gehört ein eigenes Spital zur Souveränität. Deshalb bewilligten sie sechs weitere Millionen für einen Neubau.

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.