Psychiatrie Winterthur: Mehr Betten für Jugendliche

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur erhöht das Bettenangebot von 22 auf 34 Betten. Das soll zu geringeren Wartezeiten und zu einem altersgerechten Behandlungsumfeld für Jugendliche führen.

, 7. Februar 2022 um 14:12
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Seit Montag stehen in der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (IPW) zusätzliche zwölf Betten für den stationären Aufenthalt von psychisch erkrankten Jugendlichen zur Verfügung. Insgesamt steigt das Bettenangebot der beiden Stationen von 22 auf 34 Betten an.
Die Akutstation für Jugendliche wurde um sechs auf insgesamt achtzehn Betten ausgebaut. Die Station erstreckt sich neu über beide Geschosse des Pavillons auf dem Gelände der Klinik Schlosstal, wie die Psychiatrie mitteilt. 

Dutzende Arbeitsplätze innerhalb des Areals umgezogen

Gleichzeitig wechselte die Psychotherapiestation für Jugendliche vom Pavillon in bestehende Räumlichkeiten der Klinik Schlosstal und konnte damit ihr Angebot ebenfalls um sechs auf insgesamt sechzehn Betten erweitern.
Der Ausbau der beiden Stationen bedingte vorab den Umzug von knapp 50 Arbeitsplätzen in ein Gebäude in der Nachbarschaft der Klinik Schlosstal.

Mehr Jugendliche in kritischen Situationen behandeln 

Mit dem Ausbau kann die IPW nun mehr Jugendliche in kritischen Situationen begleiten: möglichst ohne oder nur mit geringer Wartezeiten und in einem altersgerechten Umfeld stationär behandeln. Teilweise behandelte die IPW jugendliche Patienten aufgrund von Kapazitätsengpässen bislang auf Erwachsenenstationen.
Die Mittel für den Ausbau auf insgesamt 34 Betten hat der Zürcher Regierungsrat bereits im Juni 2021 gesprochen. Der Kanton hat entschieden, die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung mit insgesamt rund 8 Millionen Franken zu subventionieren. 
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