Kantonsspital St. Gallen: Orthopäde geht unter die Erfinder

Ein ehemaliger Oberarzt an der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie am Kantonsspital St. Gallen hat ein Produkt entwickelt: Ein Gegenstand, der Knochenbrüche besser stabilisieren soll.

, 25. Januar 2016 um 10:52
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«snakeFX» heisst das neue System eines «Fixateur externe» – also eines äusserlich angebrachtes Haltesysteme, um Knochenbrüche zu stabilisieren. Das besondere daran: Knochenbrüche bei Schwerletzten sollen in Bruchteilen der Zeit bisheriger Systeme stabilisiert werden, schreibt der Erfinder auf dem Medizinportal «DocCheck». 
Entwickelt hat das System Heiko Durst. Der Orthopäde war zwischen 1999 und 2008 Oberarzt an der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates an Kantonsspitals St. Gallen. Seit zwei Jahren arbeitet Durst als Orthopäde in einer Praxis im deutschen Regensburg. 

Auf Investorensuche

Der «snakeFX» ist für die weltweit wichtigsten Märkte zum Patent angemeldet, in den USA und Japan wurde das Patent bereits erteilt, schreibt Durst. 
Die Zielgruppen für den «snakeFX» sind Unfallchirurgen, Orthopäden, medizinische Militärausstatter und andere Nothelfer in Krisengebieten. Durst und sein Team suchen mittels Crowdinvesting derzeit Investoren
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