Während die Bruttoleistung der Krankenkassen pro versicherte Person im Jahr 2017 noch um 2,1 Prozent angestiegen war, haben diese Ausgaben im vergangenen Jahr bei knapp 3'852 Franken stagniert. Dies ist noch ein geringfügiges Wachstum von 0,2 Prozent, wie aus dem aktuellen Monitoring der Krankenversicherungs-Kostenentwicklung (Mokke) hervorgeht. In den Vorjahren lag das Wachstum zeitweise bei fast vier Prozent.
Apotheken und Physio als Ausnahme
Im Sinkflug im Vergleich zum Vorjahr sind insbesondere die Leistungen bei den Spitälern – vor allem im ambulanten Bereich. Zudem sind die Behandlungen mit der Bezeichnung Ärzte (ohne Labor) sowie die Position Ärzte Medikamente auch hier relativ betrachtet stark gesunken.
Anders sieht es bei den Leistungen von Apotheken aus: Diese sind um 3 Prozent gestiegen. Im Vorjahr waren es noch 1.8 Prozent gewesen. Auch das Wachstum im Bereich Physiotherapie und Spitex ist nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau. Ferner sind die Laboranalysen Ärzte und generell Laboratorien nach wie vor um die vier Prozent gewachsen.
Die Mokke-Zahlen bilden die Kostenentwicklung in der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) ab. Die Datengrundlage für das Monitoring hat einen gesamtschweizerischen Abdeckungsgrad von etwa 99 Prozent aller Versicherten. Auf Grund von Rechnungsverzögerungen können die Daten im Zeitverlauf aber noch variieren.