Derzeit finden entsprechende Gespräche zwischen dem Initiativkomitee und dem Basellandschaftlichen Gesundheitsdirektor Thomas Weber statt. Dies sagte Steffen Herbert, Präsident des Initiativkomitees, gegenüber der
«Schweiz am Sonntag».Ein nächster Termin sei auf Oktober terminiert. Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion bestätigt der Zeitung den «konstruktiven Austausch mit dem Komittee». Mehr könne man derzeit nicht sagen. Die Landratsvorlage zur Initiative sei für November 2016 geplant.
Ärztegesellschaft vom Rückzug überzeugt
Erst letzte Woche ist ausserdem bekannt geworden, dass die kantonale Ärztegesellschaft
einen Kompromissvorschlag vorgelegt hatte. Die Idee sieht vor, das «Hölzli» die stationäre Grundversorgung «sicher bis 2026» fortführen soll. Denkbar sei solch eine Fortführung mit einer gewissen Bettenreduktion und ohne Intensivpflegestation, aber dafür mit der Option, diese Strukturen noch länger beizubehalten. Zudem solle eine Notfallstation für leichte und mittlere Fälle erhalten bleiben.
Die Ärztegesellschaft gab sich überzeugt, dass dank ihres Kompromisses die Bruderholz-Initiative zurückgezogen werden könnte.
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«Ja zum Bruderholzspital» will mit der Initiative die medizinische Grundversorgung im Kanton Baselland im bisherigen Rahmen sichern – und damit auch den Standort Bruderholz.