Das Kantonsspital Baden behandelte 2024 so viele Patienten wie noch nie zuvor. Mit knapp 23'000 stationären Behandlungen und 365'000 ambulanten Konsultationen wurden in beiden Bereichen Höchstwerte erreicht.
Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Wachstum von 2,4 Prozent im stationären und 9,7 Prozent im ambulanten Bereich.
Das KSB konnte im Jahr 2024 alle 390 Betten durchgehend betreiben, wodurch das in den 1970er Jahren errichtete Bettenhaus in seinem letzten vollen Betriebsjahr voll ausgelastet war. Die Zunahme im stationären Bereich sei in erster Linie auf Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen zurückzuführen, kommentiert die KSB-Leitung die Entwicklung. Dadurch konnte die durchschnittliche Verweildauer der Patienten von 5,21 auf 5,08 Tage gesenkt werden.
«Leistungsmässig haben wir erneut ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Der Dank dafür gilt unseren Mitarbeitenden», erklärt KSB-CEO Adrian Schmitter. Aktuell beschäftigt das KSB 3'674 Personen; im vergangenen Jahr wurden über 100 neue Stellen geschaffen. Dies auch im Hinblick auf den bevorstehenden Umzug in den 600 Millionen Franken teuren Neubau, der in der kommenden Woche eröffnet wird.
Negatives Jahresergebnis
Wirtschaftlich sieht sich das KSB allerdings vor einer Herausforderung: Es kündigt an, dass es ein negatives Jahresergebnis ausweisen wird. Die Hauptursache dafür sind Sondereffekte im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Neubaus, die im Budget bereits berücksichtigt wurden.
Das KSB wird seine Jahreszahlen gegen Ende März publizieren.