HUG: Neue Leitung für das Viren-Zentrum

Isabella Eckerle und Pauline Vetter folgen auf Laurent Kaiser.

, 6. Juni 2024 um 23:28
image
Isabella Eckerle (li.), Pauline Vetter  |  Bild: PD HUG
Die Genfer Unispitalgruppe HUG und die Universität Genf führen zusammen ein Zentrum für neue Viruskrankheiten – das auch zum Zweck hat, die einschlägige Expertise in der Schweiz zu bündeln.
Dieses Zentrum hat seit vergangenem Monat eine neue Leitung: Isabella Eckerle ersetzt den bisherigen Chef Laurent Kaiser, der 2016 auch den Anstoss zur Gründung des Zentrums gab. Ferner übernimmt Pauline Vetter die Funktion der stellvertretenden Direktorin.
Isabella Eckerle arbeitet seit 2018 im Centre des maladies virales émergentes: «Ihre Spezialisierung auf Coronaviren stärkt die akademische Komponente des Zentrums und ermöglicht den Aufbau einer translationalen Forschungsgruppe», erklärt das HUG zur Ernennung.
Pauline Vetter wiederum wird als Fachärztin für Infektionskrankheiten primär für die klinischen Aspekte des Zentrums besorgt sein. Sie habe Erfahrungen aus Feldeinsätzen bei Ebola und verfüge über Fachwissen in der klinischen Virologie, insbesondere auch mit Bezug auf neue antivirale Behandlungen, so die Mitteilung.
  • Studie: Todesfälle durch Tier-Mensch-Infektionen werden sich vervielfachen.

  • Virologie
  • HUG
  • Covid
  • infektiologie
  • personelles
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

Wechsel an der Spitze der Schweizer Spinalchirurgie

Oliver Hausmann ist zum Präsidenten der Schweizerischen Gesellschaft für Spinale Chirurgie gewählt worden.

image

Psychiatriezentrum Oberwallis mit neuer Klinikleitung

Michele Marchese übernimmt die Klinikleitung des Psychiatriezentrums Oberwallis am Spitalzentrum Oberwallis.

image

Hohe Auszeichnung für Basler Demenzforscher

Marc Aurel Busche vom Felix Platter Spital erhält den Rainwater-Preis 2026, eine der renommiertesten Auszeichnungen in der Neurodegenerationsforschung, dotiert mit 200’000 Dollar.

image

SGO: Michel Conti tritt als Chefarzt Chirurgie zurück

Der langjährige Chefarzt Michel Conti verlässt das Spital Oberengadin Ende Februar im Rahmen der bevorstehenden Neuorganisation.

image

Chronisch unterdiagnostiziert: Covid-Welle wirkt bis heute nach

Die Corona-Pandemie hat die Wahrnehmung chronischer Krankheiten massiv gebremst – mit Folgen bis heute. Dies besagt eine grosse britische Studie. Dabei zeigen sich klare soziale Unterschiede.

image

Neues Labor für Zelltherapie: George Coukos wechselt in die USA

Mit George Coukos wechselt eine der prägenden Figuren der Schweizer Immunonkologie in die USA: Der Forscher übernimmt die Leitung eines neuen Zelltherapie-Labors des Ludwig Institute.

Vom gleichen Autor

image

Spital Emmental: Neue Co-Leiterin der Psychiatrie

Claudine Kroužel wechselt von der Privatklinik Wyss nach Burgdorf und Langnau.

image

Osteopathie: Bundesgericht setzt Leitplanken

Das Bundesgericht kritisiert den Formalismus, mit dem das SRK die Anerkennung ausländischer Diplome verweigert. Ins Visier kommt damit auch der Bund.

image

Auch KSGR startet Hospital@Home-Angebot

Das Kantonsspital Graubünden beginnt im März ein dreijähriges Hospital@Home-Projekt, unterstützt von der ÖKK. Damit folgt es dem Trend zur externen Akutspital-Versorgung,