«Efas-Variante hätte für Versicherten ein teures Nachspiel»
Die Integration der Pflegekosten in die Einheitsfinanzierung würde die Prämienzahler teuer zu stehen kommen. Dies zeigt eine Modellrechnung des Versichererverbandes Santésuisse.
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Die Integration der Pflegekosten in die Einheitsfinanzierung würde die Prämienzahler teuer zu stehen kommen. Dies zeigt eine Modellrechnung des Versichererverbandes Santésuisse.
Bund und Kantone sollen weitere Zuschüsse zur Verfügung stellen, um die Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten. Die Branchenverbände um Curaviva legen einen Vorschlag für ein zusätzliches Förderprogramm vor.
Der Ständerat ist am Donnerstagmorgen auf das Mammutprojekt Efas eingetreten - der einheitlichen Finanzierung ambulant und stationär.
Bereits vor zweieinhalb Jahren hat der Nationalrat die einheitliche Finanzierung ambulant und stationär (Efas) verabschiedet. Doch die Kantone blockieren es. Was Ständeräte dazu sagen.
Trotz «ambulant vor stationär» führten Spitäler gewisse Eingriffe häufiger stationär durch als früher. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Versichererverbands Curafutura.
Inmitten der Debatte um die Einheitsfinanzierung sorgt eine Idee des Berner Gesundheitsdirektors für Schlagzeilen: Für Spitalbehandlungen sollen alleine die Krankenversicherer aufkommen.
Zimmer mit Aussicht, flexiblere Besuchszeiten, höherer Pflegeschlüssel, freie Arztwahl: Der Mehrwert einer Spitalzusatzversicherung muss klar ausgewiesen werden. Daniel Rochat von der Swica erläutert, welche Leistungen heute als Mehrwert gelten.
Die Antwort der Regierung auf eine Interpellation zur Entlastung der Rehabilitation überzeugt kaum – Reformvorschläge bleiben vage, die Frustration wächst.
Der Ständerat überweist die Motion Wasserfallen an die zuständige Kommission. Man nennt dies Verzögerungstaktik.