Die Berit Klinik Gruppe meldet für 2025 ein deutliches Wachstum. Die Zahl der behandelten Patienten an den sieben Standorten stieg zwischen 10 und 25 Prozent. Auch die Zahl der Operationen nahm zu: 10’390 Eingriffe wurden durchgeführt – rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
CEO Peder Koch spricht von einem erfolgreichen Geschäftsjahr trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen. «Der Schweizer Gesundheitsmarkt und die damit einhergehenden regulatorischen Vorgaben bleiben herausfordernd», sagt er. Umso erfreulicher sei es, dass das Unternehmen sowohl medizinisch als auch wirtschaftlich überzeugen konnte.
Zum Wachstum beigetragen habe auch die steigende Nachfrage nach robotergestützten Eingriffen in der Knieprothetik. In diesem Bereich führte die Klinik erstmals mehr als 1000 Operationen durch. Nach eigenen Angaben nimmt die Ostschweizer Privatklinik-Gruppe damit schweizweit eine Spitzenposition ein.
Im August 2025 eröffnete die Gruppe zudem das Berit Sportslab in St. Gallen. Insgesamt betreibt das Unternehmen neun Kliniken an sieben Standorten in der Ostschweiz. Es verfügt über rund 155 Betten und beschäftigte im vergangenen Jahr 630 Personen.
Für das laufende Jahr erwartet die Berit-Leitung eine «weiterhin sehr positive Entwicklung». Grundlage dafür seien die strategische Ausrichtung sowie das Team an den verschiedenen Standorten.
Die Berit Klinik Gruppe gehört seit 2018 zur Beteiligungsgesellschaft Porterhouse.