Das ist der neue Chef-Anästhesist am Kantonsspital Baselland

Der Verwaltungsrat hat Lukas Kreienbühl zum neuen Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin gewählt. Er löst Lukas Fischler ab.

, 14. November 2022 um 10:28
image
Lukas Kreienbühl wird 2023 am Kantonsspital Baselland (KSBL) seine neue Funktion als Nachfolger von Lukas Fischler antreten. | zvg
Am 1. März 2023 kommt es am Kantonsspital Baselland (KSBL) zu einem Wechsel in der Chefetage: Dann wird Lukas Kreienbühl seine neue Funktion als Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin von Lukas Fischler übernehmen.
Das KSBL hat einen «sehr erfahrenen Kliniker gewinnen können», heisst es in der Medienmitteilung. Während seiner Laufbahn habe Kreienbühl sich das gesamte Spektrum der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin angeeignet und in zahlreichen Kliniken im In- und Ausland Erfahrungen gesammelt.
Und: Neben seiner Tätigkeit am Spital sei Kreienbühl seit vielen Jahren auch als Notarzt im Rettungswesen im Einsatz und in der Forschung und Lehre engagiert.

Erfahrungen im Ausland gesammelt

Nach einem Erststudium in Internationalen Beziehungen an der Universität Genf wechselte Lukas Kreienbühl in die Medizinische Fakultät, ebenfalls in Genf, wo er 2000 promovierte. Seine Assistenzjahre und Facharztweiterbildung führten ihn an mehrere Kliniken in der Schweiz sowie ans St. Thomas’ Hospital nach London.
Auf den Facharzttitel Allgemeine Innere Medizin im 2012 folgten im selben Jahr der Facharzttitel Intensivmedizin sowie die Weiterbildung zum Notarzt, im 2014 der Facharzttitel in Anästhesiologie und im 2019 das Diplom der European Society of Anaesthesiology and Intensive Care.
Eine Facharztstelle führte Lukas Kreienbühl 2016 nach Deutschland, zuerst an die Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin und später an das Helios Klinikum Bad Saarow, wo er seit 2018 als Leitender Oberarzt und Bereichsleiter Anästhesie in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie tätig ist.
Lukas Kreienbühl laut KSBL nicht nur ein sehr erfahrener Arzt: Dank seiner Fortbildungen in OP Management und Ärztlichem Qualitätsmanagement sowie einem Master of Health Business Administration sei er auch mit modernen Management- und Führungskonzepten vertraut und setze diese in seiner täglichen Arbeit um.
  • arbeitswelt
  • kantonsspital baselland
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Zurück ins Büro? Oder lieber mehr Homeoffice?

Eine Studie aus den USA liefert nun die Antworten, die Sie schon lange gesucht haben.

image

Schaffhausen schickt 38-Stunden-Woche für Pflegepersonal bachab

Zu teuer – und ein heikles Signal: Der Kantonsrat wandte sich deutlich gegen eine Arbeitsreduktion für Pflegende im Schichtbetrieb.

image
In eigener Sache

«Ein Rundum-Paket für alle Themen und Zielgruppen»

Seit 15. Januar gehört Medinside zu just-medical!. Damit entsteht ein neues Kommunikations-Kraftwerk im Gesundheitswesen. Was heisst das konkret? Ein Interview mit just-medical!-Gründer Matthijs Ouwerkerk.

image

«Mit einer manipulierten Infusionspumpe konnten wir eine Tötung herbeiführen»

Medizingeräte wie Arzneimittelpumpen, Herzschrittmacher oder Operationsroboter sind zunehmend im Visier von Cyberkriminellen. Mit potenziell tödlichen Folgen.

image

In eigener Sache: just-medical! übernimmt Medinside

Durch die Fusion der Informations- und Wissensplattformen entsteht eine neue Kraft für die Gesundheitsbranche.

image

Aus Synlab Suisse SA wird Medisyn SA

Neu heisst SYNLAB Suisse SA MEDISYN SA. Was steckt hinter der Namensänderung?

Vom gleichen Autor

image

Kinderspital verschärft seinen Ton in Sachen Rad-WM

Das Kinderspital ist grundsätzlich verhandlungsbereit. Gibt es keine Änderungen will der Stiftungsratspräsident den Rekurs weiterziehen. Damit droht der Rad-WM das Aus.

image

Das WEF rechnet mit Umwälzungen in einem Viertel aller Jobs

Innerhalb von fünf Jahren sollen 69 Millionen neue Jobs in den Bereichen Gesundheit, Medien oder Bildung entstehen – aber 83 Millionen sollen verschwinden.

image

Das Kantonsspital Obwalden soll eine Tochter der Luks Gruppe werden

Das Kantonsspital Obwalden und die Luks Gruppe streben einen Spitalverbund an. Mit einer Absichtserklärung wurden die Rahmenbedingungen für eine künftige Verbundlösung geschaffen.