Der Verein Spitex Biel-Bienne Regio übernimmt die Provitas Spitex AG. Mit an Bord ist auch das Spitalzentrum Biel (SZB): Es unterstützt den Kauf finanziell.
Dahinter steht die Idee, dass Spitalzentrum und Spitex-Verein die integrierte Versorgung in der Region gemeinsam ausbauen wollen. Nun werden Möglichkeiten geprüft, um an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung besser zu kooperieren; eine Zusammenarbeit denkbar ist zum Beispiel im Bereich Patientenübergabe oder beim mobilen palliativen Dienst.
«Wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt neue Chancen eröffnet – für eine moderne, solidarische und wirkungsvolle Spitex der Zukunft und eine gestärkte integrierte Versorgung in der Region Biel», sagt der Geschäftsführer der Spitex Biel-Bienne Regio, Christoph Napierala.
Löhne und Konditionen unverändert
Zur Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart; auch wird nicht bekannt gegeben, welcher Art die Unterstützung des SZB ist (Beteiligung? Fremdkapital?).
Bei der Provitas Spitex wird Gründerin Esther Hess die Leitung im Verlauf der kommenden beiden Jahre übergeben. Sowohl Provitas als auch die Spitex Biel-Bienne Regio bleiben mit der aktuellen Marke bestehen. Dasselbe gilt für alle Verträge, Löhne und Konditionen beider Firmen: Es seien keine Veränderungen vorgesehen, so die Mitteilung.
Am Ende sollen beide Organisationen von Synergien profitieren. So wird in den nächsten Monaten geprüft, ob in der Administration gewisse Bereiche gemeinsam genutzt werden können.
Der Verein Spitex Biel-Bienne Regio ist mit rund 200 Angestellten die grösste öffentliche Spitexorganisation in der Gegend; die Provitas Spitex AG beschäftigt gut 40 Personen.