Bern und Tessin spannen bei der Humanmedizin zusammen

Ab 2023 können Tessiner Studierende in Bern einen Bachelorabschluss in Humanmedizin absolvieren.

, 23. September 2022 um 06:51
image
Medizinstudierende in einer Vorlesung an der Uni Bern. | zvg
Basierend auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Bern und der Università della Svizzera Italiana (USI) können nun Studierende der USI ab Herbstsemester 2023 auch in Bern den Bachelor in Humanmedizin abschliessen. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiums in Bern wechseln diese Studierenden dann an die USI ins Tessin für den Masterstudiengang, wie die Universität Bern vor kurzem mitteilte.
Damit arbeiten die beiden Medizinischen Fakultäten auch in der Lehre zusammen. «Das Abkommen zwischen der Universität Bern und der USI ist ein wichtiger Meilenstein für den Masterstudiengang Humanmedizin an der USI und bekräftigt das ausgezeichnete Klima der Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitäten», sagt Giovanni Pedrazzini, Dekan der Biomedizinischen Fakultät im Tessin.

30 Bachelor- und 180 Masterstudienplätze

Die Fakultät für Biomedizinische Wissenschaften der USI wurde 2014 gegründet, um einen Beitrag gegen den Ärzte-Mangel zu leisten. Zu diesem Zweck bietet die Fakultät einen Masterstudiengang in Humanmedizin an und arbeitet bei der Vergabe von Bachelorabschlüssen mit anderen Schweizer Fakultäten zusammen.
Auf der Grundlage von bestehenden Vereinbarungen mit der Universität Basel und der Universität Bern bietet die USI nun jährlich 30 Bachelor-Studienplätze an sowie derzeit rund 180 Studienplätze im Masterstudiengang Humanmedizin.
  • ausbildung
  • ärzte
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Personalnot zwingt Luzerner Gruppenpraxis zur Schliessung

Die Hausarzt-Kette Sanacare findet kein Personal. Ab morgen ist deshalb für eine Praxis Schluss.

image

21 von 50 Patientenbeschwerden waren gerechtfertigt

Die Gutachterstelle der Ärzteverbindung FMH beurteilt jedes Jahr Vorwürfe, die Patienten erheben. In gut 40 Prozent der Fälle sind sie berechtigt.

image

Uni Basel: Neue Dekanin der Medizinischen Fakultät

Eva Scheurer ist derzeit Leiterin des Instituts für Rechtsmedizin in Basel.

image

Deutschland: Das sind die beliebtesten Facharztrichtungen bei jungen Ärzten

Bei Männern und Frauen auf Platz 1 liegt die Innere Medizin. Eine grosse Schere zeigt sich in der Gynäkologie.

image

Genfer Professorin neu in der Internationalen Aids-Gesellschaft

Die weltweite Vereinigung der HIV-Experten und -Expertinnen hat Alexandra Calmy als Europa-Vertreterin in ihr Gremium gewählt.

image

Die Chefärztinnen organisieren sich

Eine neue Vereinigung soll eine wichtige Stimme innerhalb und ausserhalb der Ärzteschaft werden.

Vom gleichen Autor

image

Kantonsspital Glarus verliert GL-Mitglied

Thomas Kühnis, Chef der Finanzen, Informatik und Betriebe, verlässt nach neun Jahren die Geschäftsleitung des Kantonsspitals Glarus.

image

Neue Ärzte-Tarife auf dem Weg zur Genehmigung

Die Tarifpartner beantragen wie geplant die Genehmigung eines Tarifsystems aus ambulanten Pauschalen und Tardoc.

image

Schatten über dem Verkauf des Spitals Flawil

Wurden beim Verkauf des Spitals Flawil die Vertragspartner getäuscht? Mehrere Kantonsparlamentarier verlangen Antworten von der St.Galler Regierung.