Wo das Aargauer Medizinpersonal noch weisse Socken trägt

Die Rehabilitationsklinik aarReha schafft neue Jobs. Als Werbeträger in einer Rekrutierungskampagne müssen dabei weisse Socken hinhalten.

, 13. März 2018 um 09:43
image
  • aarreha schinznach
  • reha
  • marketing
  • spital
Die aarReha Klinik erweitert derzeit die Bettenkapazität und wird in Zofingen im Herbst einen neuen Standort beziehen. Die Klinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose schafft damit über 50 neue Jobs. 
Vor diesem Hintergrund wirbt die aarReha im neuen Arbeitgeberauftritt mit weissen Socken um Personal. So sieht man das Sockenmotiv zum Beispiel in Jobinseraten, in der Werbung in Kinos, auf Bussen oder in den sozialen Medien. 
«Für uns sind die weissen Socken ein augenzwinkerndes Symbol dafür, dass wir zu 100 Prozent zum Aargau stehen und vor allem, dass wir bei aller Professionalität und Ernsthaftigkeit bei der Arbeit mit den Patientinnen und Patienten einen lockeren und humorvollen Umgang untereinander pflegen», sagt HR-Projektleiterin Stefanie Hitz gegenüber der «Aargauer Zeitung».
Warum eigentlich weisse Socken?
Der Aargauer trägt die Socken weiss, so lautet ein weitverbreitetes Klischee. Offenbar geht das Klischee auf die 1980er-Jahre zurück, als weisse Socken in Mode waren und alle Männer sie trugen. Doch etwa zehn Jahre später mussten es wieder schwarze Socken sein. Ein Wechsel, den wohl nicht alle gleich schnell mitmachten. So standen die Aargauer schnell mal im Ruf, auch dann noch weisse Socken zu tragen, als dies sonst niemand mehr tat.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image
In eigener Sache

«Wir schliessen eine Lücke im Zuweisermarketing»

Seit Januar arbeiten Medinside Jobs und just-medical! zusammen. Fürs Zuweisermarketing entsteht eine starke Kommunikations-Drehscheibe. Was sie bietet, sagt Stephan Meier-Koll, Head of Sales Medinside.

image

Auch NZZ bemängelt die heutigen Spital-Zusatzversicherungen

«Spitäler und Kassen schröpfen ihre Luxuspatienten», so eine Einschätzung dort. Das Geschäftsmodell mit den Zusatzversicherungen gerät ins Wanken.

image

Die heisse Diskussion um Insel-Premium-Abteilung

Darf ein Universitätsspital mit seiner Luxus-Abteilung die Allgemein-Abteilung sponsern? Ja, das sei sozial, finden Krankenkassen-Experten.

image

Jetzt arbeiten viele mit Covid in den Spitälern

Eine schwedische Studie zeigt jedenfalls, dass im Dezember 1 von 14 Spitalangestellten corona-positiv zur Arbeit erschien.

image

Coop und Selecta planen Rund-um-die-Uhr-Geschäfte in Spitälern

Für ein erstes Kantonsspital besteht bereits ein konkretes Projekt.

image

Kantonsspital Schaffhausen: Der Neubau muss abspecken

Die Spitäler Schaffhausen müssen die geplante Geschossfläche um einen Viertel verkleinern. Nur so bleiben sie noch im Kostenrahmen von 240 Millionen.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.